20. Januar – Vorsätze – ÄHHH?!

Und, hattest du sie oder hast du sie noch?
Die guten Vorsätze für das neue Jahr? 

War oder ist es „mehr Sport“, „mehr lesen und weniger Fernsehen“, „gesünder essen“ oder „eine ungesunde Verhaltensweise aufgeben“, „weniger zickig sein“, „treu bleiben“ ? 

Was auch immer es war oder ist – gelingt es dir? 

Oha – den Finger in die Wunde gelegt – tut mir leid.
Lies bitte trotzdem weiter – es wird wieder gut… 🙂 

Also, wenn du mit deinen Vorsätzen gut zurecht kommst: Herzlichen Glückwunsch. 
Dann bleib weiter dran, es lohnt sich bestimmt. 

Solltest du Schwierigkeiten haben, dann probiere es mal damit:
Frage dich: 
Wozu habe ich mir diesen Vorsatz gesucht? 
Was möchte ich gerne erreichen?
Was hindert mich daran, meinen Vorsatz in die Tat umzusetzen? 
Was kann mir dabei helfen damit es mir gelingt?

Wenn uns etwas nicht gelingt, ist es nicht unbedingt ratsam den Kopf in den Sand zu stecken und alles aufzugeben. Ziele und Träume zu haben, gute Vorsätze Wirklichkeit werden zu lassen kann unser Leben bereichern.
„Der Weg ist das Ziel“ ist nicht nur ein gut gemeinter Satz, sondern birgt auch eine gute Portion Wahrheit in sich. Sich auf den Weg zu machen bedeutet zu beginnen, es heißt nicht schon am Ziel angekommen zu sein. Dafür muss man sich bewegen, sich aus der „Komfortzone“ hinaus trauen. 
Wie auch immer deine Antworten ausfallen – sei barmherzig mit dir selbst. 
Um auf eine Lösung zu kommen, darfst du dir deinen Vorsatz und vor allem dich selbst 
liebevoll anschauen.
Bleibe realistisch in deinen Zielen und überfordere dich nicht. 

Manchmal hilft es mit einem anderen Menschen zu reden um klarer zu sehen. 
Gute Freunde können zuhören (auch am Telefon), oder Du kontaktierst mich 🙂 

Schreib mir und ich bin da 

13. Januar 2021 – Barmherzigkeit

Die Jahreslosung für 2021 lautet: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ 

Das erste Wort, welches mir ins Auge springt ist „BARMHERZIGKEIT“.
So oft gehört, gelesen, selbst verwendet – doch auch angewendet? 

Was bedeutet Barmherzigkeit? 

Sprachlich stammt es vom lateinischen Wort „misericordia“ ab. 

Synonym kann man „Güte, Erbarmen und Mitgefühl“ setzen.
Diese drei Worte umschreiben das große Wort Barmherzigkeit und lassen verschiedene Bilder und Ideen dazu entstehen.

2016 gab es in der katholischen Kirche das Jahr der Barmherzigkeit. Im Bistum Eichstätt haben sich junge Menschen Gedanken zur Barmherzigkeit gemacht. Hör mal kurz rein und lass dich inspirieren. 

Und, was denkst Du? Was bedeutet für dich dieses Wort? 

Für mich ist Barmherzigkeit zu einer Lebensaufgabe geworden. Sowohl in der Umsetzung als auch in der Intensität. Aus meiner Sicht ist Barmherzigkeit nichts, was man lernen kann und sobald man es einmal verstanden hat, kann man es –  immer und überall, egal in welcher Situation man steckt. Es ist nicht wie Fahrrad fahren oder schwimmen. Einmal gelernt, ist es im motorischen Gedächtnis eingebrannt und wir können es zu jeder Zeit abrufen.
Für mich ist Barmherzigkeit vielmehr wie Kochen. Die Grundzutaten der Barmherzigkeit: Güte, Vergebung, Mitgefühl – habe ich kennen gelernt und kann sie in mir sehr gut vertrauten Situationen anwenden. Doch hin und wieder stecke ich auch in Momente in welchen mir die Barmherzigkeit nicht gelingt, obwohl ich die Zutaten kenne. Das hat verschiedene Gründe. Da gibt es zum Beispiel persönliche Verletzungen oder noch unklare Emotionen, die mich hindern. Ich denke, dass ich im Recht bin und mein Gegenüber unrecht hat – dabei wäre das gerade gar nicht wichtig, doch das erkenne ich nicht. Vieles mehr ließe sich an dieser Stelle noch aufführen, doch ist das zur Weiterführung gar nicht nötig. Jeder von uns weiß um seine ganz eigenen Gründe, warum es mit der Barmherzigkeit hin und wieder nicht gelingt.

Viel wichtiger ist mir dabei die Frage geworden, ob es mir als Christ passieren darf, dass es mir nicht gelingt. Meine Antwort darauf lautet: JA – darf es und das ist in Ordnung. Schließlich geht es auch bei der Barmherzigkeit nicht darum sie perfekt und in jeder Situation zu leben. Als Mensch bin ich nicht fehlerfrei, sondern scheitere hin und wieder – mal mehr, mal weniger…
Gott begegnet mir hier, so glaube ich, mit seiner Barmherzigkeit – durch andere Menschen. Sie entwickeln Verständnis für mich und meine Situation, begegnen mir mit Güte und Milde und fühlen sich ein – in Mich.
Aus meiner Sicht ist Barmherzigkeit ein gegenseitiges Geben und geschenkt bekommen – zwischen uns Menschen und Gott.
Erlebe ich selbst Barmherzigkeit als Gebende und Beschenkte, so ist das für mich ein ganz besonderer, ein heiliger Moment.
Dafür bin ich dankbar.

Michael Patrick Kelly hat das in diesem wunderschönen Lied zum Ausdruck gebracht:

Eine gesegnete Woche wünsche ich Dir, 

liebe Grüße, Deine Tina 

31. Dezember 2020

Gute Vorsätze… 

Wer kennt sie nicht? 

Und – hast Du welche? 

Was hat es mit den Vorsätzen eigentlich auf sich? 
Wir versuchen unseren inneren Schweinehund zu überwinden und möchten gerne etwas verändern. 
Doch meist scheitern wir daran. 
Warum? 
Ich denke: Oft ist die Not nicht groß genug, der Druck nicht stark genug, die Einsicht zu klein. 
Es fehlt die Erkenntnis: Wozu will ich diesen Vorsatz und was bringt er mir?

Und, was ist nun mit deinem Vorsatz? 🙂 

Es lohnt sich genauer nachzudenken, die Gründe und die Motivation zu klären und dann kommst du schon zu der Entscheidung ob der Vorsatz zu dir passt – oder eben nicht. 
Viel Spaß dabei! 

Alles Liebe, Tina

Die „Andere Zeit“ für zu.hause

Wer heute nicht in den Gottesdienst kommen möchte oder kann,
kann gemeinsam mit seiner Familie, seiner WG oder online mit seinen Freunden die „Andere Zeit“ zuhause feiern.

Was ihr benötigt:

1 Kerze oder den Adventskranz
Für jeden ein Teelichter oder eine kleinere Kerze
Feuerzeug oder Streichhölzer
Ein Handy mit einem QR-Code-Reader
Eine Musikbox für besseren Sound
ca. 30 Minuten Zeit
Die Andere Zeit als pdf:

Wie funktioniert es:

Sucht euch als Familie zunächst einen gemütlichen Ort, an dem sich alle wohl fühlen (z.B. am Esstisch oder im Wohnzimmer). Nehmt alle Gegenstände mit an diesen Ort. Gestaltet eine Mitte mit den Kerzen. Übertragt einem die Verantwortung für den Ablauf der Andacht – diese Person führt euch durch die „Andacht.zuhause“ indem er auf die Reihenfolge und die Zeit achtet.
– Verteilt nun die einzelnen Aufgaben:
– Kerzen entzünden
– Gebete sprechen
– Lieder abspielen
– Lesung aus der Bibel lesen
– Impuls lesen
– Segen sprechen

Ich wünsch Euch und Ihnen einen gesegneten und ruhigen 4. Advent!

Eure Tina Höpfner, Diakonin

20. Dezember 2020

Die Geschichte um Jesu Zeugung ist wohl neben der Auferstehung eines der größte Rätsel der Religionsgeschichte. Ob Maria nun eine biologische Jungfrau war oder nicht, können wir heute – 2000 Jahre später – nicht mehr abschließend klären. Aus meiner Sicht ist das auch nicht nötig, vielmehr ist es wichtig die Geschichte und die darin verborgene Botschaft zu betrachten und für sich zu deuten.
Eine junge Frau – die mit einem Mann verlobt war – bekommt durch den Engel Gabriel die frohe Kunde überbracht, dass sie schwanger werden wird.
Nun gut, zunächst nichts besonderes, eine Eheschließung war dazu gedacht Nachwuchs zu zeugen um die Familie und den Fortbestand der Sippe zu sichern.
Im Gegensatz zur heutigen Zeit, war das Überlebensnotwendig.
Die genauen Worte des Engels sollen deutlich machen, um was für ein Kind es sich handeln wird, das Maria zur Welt bringen soll.
Der Engel bezieht sich auf die Verheißungen der alten Schriften, welche den Messias ankündigen: „Du wirst schwanger werden und eine Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Die Bestimmung des Namens vor der Geburt durch Gott selbst ist hier die erste Spur, dass dieser Mensch einen besonderen Stellenwert in Gottes Plan einnehmen wird.
Tradition und Brauch besagen, dass nach jüdischer Sitte der Name des Kindes nach der Geburt und zwar vom Vater verkündet wird.
Durch die Worte des Engels soll klar werden, wer der Vater des Kind sein wird.  Die weitere Begründung lässt keinen Zweifel daran, dass Gottes Plan für den Messias in Jesus, seinem Sohn, Gestalt annehmen wird.
Kritisch betrachtet kann man sagen: „Ok, alles schön und gut. Aber Zeichen und Worte kann man im Nachhinein immer deuten und so interpretieren, dass sie eine bestimmte Botschaft verkündet wird. Ganz gleich ob sich das alles in dieser Form zugetragen hat, oder nicht.“
Das stimmt. Allen Skeptikern und Zweiflern sei an diesem Punkt recht gegeben.
Aus meiner Sicht ist es sehr gut, dass es diese zweifelnde Menschen gibt. Sie sind nötig. Sie halten die Diskussion und die Auseinandersetzung mit einem Thema am laufen. Die Skeptiker und Zweifler helfen dabei, dass wir in den Erkenntnisprozessen nicht stehen bleiben.  Das neuen Aspekte eine Chance bekommen und in Betracht gezogen zu werden. Sie übernehmen dadurch ebenfalls einen Teil der Verantwortungen, wie es die „Thesenbringer“ tun.

Zurück zu Maria. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch sie an der Botschaft des Engels gezweifelt hat.
Josef hat gezweifelt. Schließlich hört man nicht alle Tage, dass man den Messias zur Welt bringen und ihn aufziehen soll. Auch er sollte später noch Besuch von einem Engel bekommen. 
Erst viele Jahre später hat sich bewahrheitete, was an den damaligen Tagen so unwirklich schien.
So ist das mit großen Botschaften und Vorhersagen. Sie treten meist nicht sofort ein, sondern benötigen Zeit um sich zu entwickeln und zu reifen.
Gottes Wirken in Jesus – von dessen Geburt bis hin zur Kreuzigung, seinem Tod und zur Auferstehung – hat Jahre in Anspruch genommen.
Wir kennen das auch – in den vergangenen Monaten mehr als zuvor.
Die Krise in all ihren Auswirkungen, im direkten und im indirekten Zusammenhang ist von Dauer und erst wenn Jahre vergangen sind, können wir im Nachhinein sehen was passiert und was nicht passiert ist.

Alles beginnt letztlich mit einer kleinen Initialzündung, ein Funke kaum zu sehen, entfacht ein kleines Licht. Ob und wann es größer wird, ob es der heilsamen oder zerstörerischen Kraft unterliegt, lässt sich zu beginn nicht sagen. Es braucht Zeit.
Zeit um sich zu entwickeln. Zeit um zu wachsen. Zeit um zu reifen.
Dabei nimmt die Umwelt ebenso Einfluss auf die Entwicklung und das Wachstum wie das kleine Licht selbst.

Aus meiner Sicht ist Marias und Josefs Geschichte eine wunderbare Möglichkeit das zu erkennen. Wir können anhand ihrer Geschichte das Leben ein Stück mehr verstehen.
Von der Ankündigung der Geburt Jesu bis hin zur Erfahrungen, dass ihr Sohn auferstanden ist von den Toten und damit die Prophezeiung gänzlich erfüllt hat, vergingen Jahre.  Die einflussnehmenden Menschen haben ihren Teil dazu beigetragen um die Prophezeiung zu ermöglichen. Zu diesen Menschen gehörten positive Wegbegleiter wie Zacharias und seine Frau Elisabeth, die Jünger als enge Freunde und Vertraute Jesu. Auch gehörten die Herausforderer und Feinde wie die Schriftgelehrten und Pharisäer des hohen jüdischen Rates und schließlich Pontius Pilatus, dazu.
All diese Menschen haben aus meiner Sicht ihren Teil dazu beigetragen, dass die große Verheißung des Messias in Erfüllung ging.

Was kann uns diese Geschichte also sagen, welche Botschaft ist in ihr versteckt?
Ich denke, dass auch in uns immer wieder Funken entstehen, die kleine Lichter entfachen.
Grob umrissen spreche ich von Ideen, Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und Hoffnungsmomente.
Aus einer Idee entspinnt sich eine Vorstellung. Aus einem Gedanken entstehen Träume. Aus Gefühlen wird Vertrauen unter Menschen geboren. Aus Vorstellungen werden konkrete Taten. Aus Hoffnungsmomenten erwachsen Zuversicht und Frieden.
Die Assoziationskette lässt sich nun unendlich fortführen und doch haben sie alle etwas gemeinsam:
Diese kleinen Lichter nähren sich aus unseren Lebensumstände, aus unseren Erkenntnissen und durch die Menschen mit denen wir uns umgeben.
Es entstehen Nähe und Verbundenheit und die Lichter in uns wachsen und gedeihen, sie gewinnen an Kraft und Stärke. Und schließlich können auch andere diese Lichter sehen, wir können andere daran teilhaben lassen und erleben dadurch, dass wir wichtig sind für andere.
Weiter können wir als Christen daran glauben, dass diese Lichter in ihrer je ganz eigenen Größe und Intensität ummantelt werden von Gottes guten Mächten, seiner Gnade, seinem Frieden, seiner Liebe.

Zweifeln wir also nicht an ihm, an uns oder an unseren inneren Lichtern, sondern nutzen wir seine Kraft um jeden Tag nach vorn zusehen und zu leben und unser inneren Licht leuchten zu lassen.

Einen gesegneten 4. Advent wünsch ich Dir/Ihnen.

„Fröhliche Weihnachten“ von Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Advent und Weihnachten in diesem Jahr ganz anders: Wenig persönliche Kontakte, keine Kulturveranstaltungen, manche gehen aus Vorsicht nicht in den Gottesdienst. Und wer doch geht, darf nicht singen.
Ich habe den ersten Lockdown ganz gut verkraftet. Aber jetzt bin ich genervt, und meine Stimmung ist eher trübe. Wie geht es Ihnen mit der ganzen Situation? Gerne können Sie mich anrufen, eine Mail oder einen Brief schreiben. Was bleibt uns in diesen Tagen und Wochen?

Zu Hause dürfen wir die Advents- und Weihnachtslieder nicht nur hören, sondern so laut singen, wie wir wollen. Ich habe gemerkt, dass es meine Stimmung schon hebt, wenn ich die alten vertrauten Lieder höre. Noch intensiver ist es, wenn ich mitsinge oder alleine singe. Das, was in mir ist, an Angst und Sorgen und Stress findet seinen Weg nach draußen. Ich fühle mich geerdet und gleichzeitig verbunden mit dem Himmel – vielleicht sogar mit den himmlischen Engelschören, die die Hirten so berührt haben. Wenn wir singen, sind wir verbunden mit allen, die vor uns diese Lieder gesungen haben und wir spüren etwas von der Freude, die sie ausgelöst haben oder wie sie getröstet haben. Durch die Musik wird unser Herz berührt. Und wenn uns dabei Tränen kommen, dann reinigen sie unsere Seele, und wir können nach einer Weile wieder befreit durchatmen.

Wir können die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium Kapitel 2 lesen. Entweder in der eigenen Bibel, dem aktuellen Gemeindebrief oder auch hier im Internet. Und sie auf uns wirken lassen. Sie ist einfach eine wunderbare Geschichte und wirkt durch ihre Schönheit. Wir können uns hineinfallen lassen in die Worte und die Erfahrungen der Menschen von damals und sozusagen andocken an etwas, was größer ist als wir selbst. Und größer als die Pandemie und alles, was uns sonst noch Sorgen macht. Etwas, was Halt gibt und trägt.

Auch im Leben von Maria und Josef ist alles ins Wanken geraten. Gleichzeitig wurden sie immer wieder überrascht, wie es weiterging und doch gut wurde.
Schließlich habe ich mir vorgenommen, die einfachen Dinge neu zu entdecken und wertzuschätzen, denn Jesus ist ja auch unter ganz einfachen Bedingungen zur Welt gekommen: Eine Kerze anzünden und ein paar Minuten still davor sitzen. Mir vorstellen, wie das Licht mein Herz hell und warm werden lässt. Wenn es schneit – einer Schneeflocke zuschauen bis sie schmilzt. Bei einem Abendspaziergang den Sternenhimmel betrachten. Am Heiligen Abend werde ich mit den Kindern wieder Kerzen anzünden für die Menschen, mit denen wir verbunden sind auch über den Tod hinaus und für die, die nicht da sein können. Und aussprechen, was wir an ihnen schätzen bzw. geschätzt haben.

Weihnachtskarten können wir schreiben für ferne und nahe liebe Menschen. Die alte Schulfreundin, zu der wir schon lange keinen Kontakt hatten oder dem Nachbarn, der immer freundlich grüßt beim Vorbeigehen.

Was fällt Ihnen ein, was Ihnen hilft, mutig durch diese Tage zu gehen?

Ich wünsche Ihnen, dass Sie etwas spüren vom Geheimnis und der Freude von Weihnachten und grüße Sie herzlich

Fröhliche Weihnachten Tannenbäumchen

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

19. Dezember 2020

Adventssprüche

Gute Wünsche für die Adventszeit tun dem Herzen und der Seele gut!
Wir haben für euch ein paar dieser Wünsche gesammelt.
Lasst euch überraschen und beschenken, welcher Spruch zu euch kommt.

Du suchst ermutigende, dankbare und segensreiche Worte für einen guten Freund, einem Menschen an Deiner Seite?
Hier wirst du vielleicht fündig …

Der Zufallsgenerator hat diesen Wunsch für dich ausgesucht:


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Mit einem Rechtsklick auf das Bild kannst du es für dich oder für einen Freund abspeichern und weiterleiten.

Lass es dir gut gehen an diesem 4. Adventswochenende!

Friede sei mit Dir!

Weihnachtsgrüße von Pfarrer Armin Langmann

Frohe Weihnachten!

„Wir müssen uns beeilen, sagte Josef zu Maria. Der Intercity nach Jerusalem kommt gleich. Hoffentlich streiken nicht die Taxifahrer. In Nazareth geht’s wieder zu, wie in Nürnberg am Freitag-Nachmittag!“

Als sie eine halbe Stunde später im ICE “MARTIN- LUTHER“ sitzen, der wesentlich weniger ruckelt, als ein Eselsbuckel, meint 
Maria: „Schön , dass DU für uns das >König David Spa< in Bethlehem reserviert hast. Im Geburtsvorbereitungskurs haben einige davon sehr geschwärmt. Die Entspannung wird mir guttun – und dann kann unser Prinz kommen!“

„Ich hab‘ schon die ganze Zeit die Händel-Musik dazu im Ohr, fährt Josef fort. Ich hab‘ davon eine prima Aufnahme von einem Posaunenchor aus Nürnberg – St. Matthäus unter der Leitung von Andi König „My prince will come“ Toll!“

Maria: „Im Bethlehem-Blog hab ich gelesen, dass sie dort eine topmoderne Entbindungsklinik gebaut haben und eine sanfte Geburt zum Wunschtermin anbieten. Weihnachten wäre doch ein super Termin für unseren Kleinen!“

Josef: „Ja und Geburtsort Bethlehem wäre natürlich auch fantastisch. Wenn in deinem Ausweis steht, dass Du aus „Davids-Stadt“ kommst… das hat doch was!“

Maria: Also, von mir aus bleiben wir ein paar Tage länger und machen die Geburt gleich dort!

Josef: „Sie haben dort auch ein Hirtenfeld mit echten Schafen. Am Eingang kannst Du dir eine Appherunterladen, auf der der Psalm 23 in allen Sprachen der Welt verfügbar ist. „Mir wird nichts mangeln“ – das ist ja wirklich ein Thema, das uns auf der ganzen Welt beschäftigen muss: gerade jetzt, wo die Leute in Kurzarbeit oder auf der Flucht sind, oder so viel Arbeit haben, dass sie ihren Lohn gar nicht genießen können. Jeder will ein großes Stück von dem Kuchen abbekommen, der gerade verteilt wird.“

Maria: Du hast Recht, Josef, die Kinder der Welt schreien in die Nacht des Elends! Die meisten haben nicht das Glück, dass ihnen jemand eine Kiste mit Kleidern oder Spielsachen oder sonstigen schönen Geschenken vorbei bringt. Und die andern, die schon das dritte I-phone haben und die weißen stylischen airline-Kopfhörer – die würden doch niemals mit ihnen teilen oder ihnen etwas abgeben!

Josef: Die Kinder der Welt weinen, weil die Erwachsenen die Welt nicht mit Frieden und Gerechtigkeit organisieren, sondern mit Lug und Trug – der irgendwann ja doch herauskommt, wie bei den Autos der Abgasskandal!

Maria: In den Köpfen der Leute ist eine andere Pandemie längstens da, ein Virus, der immer mehr ansteckt, dass man meint, man käme zu kurz und kriege zu wenig. Dagegen müsste man ein Mittel finden!

Josef: Das Mittel gibt es schon seit einiger Zeit. Es heißt: FEN. Fürchtet euch nicht! Wir verkünden euch große Freude, die aller Welt widerfahren wird, denn euch ist der Heiland geboren, Christus, der Herr, in der Stadt Davids!“

Maria: „Unser Sohn, Josef, sagt Maria leise. Wir wollen ihn Jesus nennen, den Helfer!
Hör doch, die Angels-Band ist auch schon am Üben. Die sind richtig fetzige Rock-Rapper, nicht so süßliche Weihnachtsdudler.

Angels-Band:

„In einem alten Schuppen, in Bethlehem,
da gab es keine Puppen. Es war dort unbequem. In Stroh, musst man den betten,
der doch die Welt sollt retten.
Ein Prinz, ein großer König,
der kommt und hat so wenig
an Prunk und Macht und Glanz, –
braucht keine Weihnachtsgans!
Er rettet uns aus Liebe,-
nein, nicht mit Größenwahn.
Dass uns die Zukunft bliebe,
weil er‘s für uns getan!“ (AL,2020)

Weihnachten bringt Gedanken des Friedens und der Hoffnung in Wohnungen, Häuser und Herzen.

Dieses Jahr ist vieles anders. Besinnen wir uns auf das, was wirklich wichtig ist! Frohe Weihnachten!