Filmtipp: Das Leben des Brian

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Das Leben des Brian

Jedermanns Sache wird es nicht sein – wir sind hier auf einer kirchlichen Seite, englischen Humor versteht nicht jeder, aber dennoch:
Ein absoluter Klassiker aus der Monty Python Zeit ist seit einigen Wochen auf youtube offenbar erlaubt und kostenfrei freigeschaltet.

 

Bei allem bitterem Humor hat der Film sogar einen gewissen Tiefsinn.
Um diese Zeit herum wurde auf den Messias tatsächlich gewartet – also nicht, dass er in 500 Jahren kommt, sondern „jetzt“.
Insofern hat der Job als Prediger mit neuen Ideen damals tatsächlich geboomt.

Man muss ja nicht den ganzen Film gut finden, bis auf den Lateinunterricht vielleicht, die damalige Gleichstellung von Männern und Frauen, die ganz wichtige Bedeutung der Volksfront von Judäa (oder war es die Judäische Volksfront), den freundlichen Hinweis „jeder nur ein Kreuz bitte“ … und und und … die Sprüche darin sind Klassiker.

Wundervoll ist das Lied am Ende – und das ist aus tiefster Seele gesprochen – gerade heutzutage!
Untertitel sind sichtbar, vielleicht pfeift der Eine oder Andere den Song mit.

„Always look on the bright side of life“

Und wenn wir ganz ganz viel Glück haben, dann singt uns die Band Barfuss (wenn es denn erlaubt ist den Song zu spielen) in der Nikodemuskirche bei einem gemeinsamen Gottesdienst den Song live vor.
…in vielen Wochen, damit uns allen nichts passiert.

Filmtipp: Ghandi

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„Ghandi“ – einer der ganz ganz großen Filme!

Ein kleiner Anwalt aus Indien schafft es die Welt zu bewegen – ich geben den (geschichtlich bekannten) Spoiler, dass er am Ende erschossen wird.

Der Film stammt zwar aus dem Jahr 1983, doch ist in seinen Aussagen heute immer noch gültig.

Für das relativ wenige Geld, was er bei den einschlägigen Anbietern kostet bekommt man immerhin drei Stunden Unterhaltung für einen Film, der (wenn ich das richtig gezählt habe) immerhin 8 Oscars eingeheimst hat.

Filmtipp: Mamma Mia

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„Mamma Mia“ – Der Abba Spielfilm.

Die Songs kann man der Reihe nach bei youtube ansehen, doch das ersetzt nicht das Filmerlebnis, da nur die Gespräche zwischendrin den Film ausmachen.

Romantik, gute Musik, fast schon eine Geschichte einer Patchworkfamilie „andersrum“ – und letztlich noch ein Happy End.

Der Film hat aus meiner Sicht ganz verschiedene Ebenen, die man für sich entdecken kann, wenn man das will – von ganz flach bis ganz tief kann man alles hinein interpretieren wenn man möchte.

Muss man aber nicht.

Wenn die Abende jetzt länger werden und man hat die Technik:

Beamer im Garten aufbauen und zusammen ansehen – also mit der Hausgemeinschaft natürlich.

Wenn Balkons in der Nähe sind und es niemanden stört und alle auch zu Hause bleiben können … warum nicht andere teilhaben lassen.

Filmtipps für die ganze Familie

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Folgende Filme empfehle ich gerne für die Familie – insbesondere für die Jugendlichen so ab 12 – 14:

    • Die Säulen der Erde
    • Die Päpstin
    • Luther

 

Die Saga „Die Säulen der Erde“ ist ein Mehrteiler, der den Weg eines jungen Mannes zeigt, welcher im Mittelalter aus seinem Heim ausbricht und lernt Kirchen zu bauen.

Persönliche Schicksale vermischen sich mit interessanten historischen Fakten und sogar teilweise mit Lehrwissen über Romanik, Gotik und den Baustil über die Jahrzehnte hinweg.

Parallele zu heute: Die Menschen waren entschleunigt – doch Intrigen gab es damals wie heute.

 

Die Päpstin“ – gab es sie wirklich oder gab es sie nicht – hätte es sie gegeben und hätte die Kirche damals ihr Konzept durchgezogen … wer weiß, was heute mit der evangelischen Kirche wäre.

Jedenfalls eine interessante Überlegung.

 

Luther“ – für mich ein „must have“ Film.

Eine tolle Verfilmung. Ob das nun alles so war wie es gezeigt wird sei dahingestellt.

In der Reihe der von mir empfohlenen Abendunterhaltung „passt“ er jedenfalls.

Wer Mittelalter, etwas Fantasy und geschichtliche Filme nicht mag, für den ist das natürlich nichts.

Ich selber habe die Filme jeweils mehrfach gesehen und sie haben mir großes Vergnügen bereitet.

Familienessen digital

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Ein gemeinsames Essen in der Coronazeit mit Bekannten oder Verwandten, die am Ende noch hunderte Kilometer weg wohnen – geht das ?

Ja es geht.

Diverse Plattformen bieten Videotelefonie an.

Wenn es etwas kleiner sein soll, dann kann man sich per WhatsApp mit bis zu vier Parteien verbinden, das funktioniert recht gut über das Handy (mit ein bisschen Kniffelei auch über ein Tablet), es gibt Skype oder die freie Plattform Jitsi.

Jitsi ist wohl am einfachsten – eine App für Android, IOS und mit der Möglichkeit den Chat in einem Browser per gesendetem Link zu erhalten.

Wir hatten das große Vergnügen, dass ein Teilnehmer des „großen Essens“ vorab eine Kiste mit den notwendigen Zutaten eines 5 Gänge Menüs den vier teilnehmenden Videochatparteien zur Verfügung gestellt hatte.

Dabei waren:
Partei Nr. 1:  Oma, Opa
Partei Nr. 2.: Bruder, Lebensgefährtin
Partei Nr. 3: zwei Neffen
Partei Nr. 4: Unsere dreier Familie

Jeder hatte sich im Vorfeld bemüht die Zubereitungszeit der diversen Gänge zu optimieren, so dass es möglich war (fast) gleichzeitig miteinander zu Essen und sich auf dem Bildschirm darüber – oder die diversen Schwierigkeiten, welche  beim Essenkochen auftraten – auszutauschen.

Man braucht auch keine fünf Gänge – vielleicht ist es für den einen oder anderen auch einfach schön gemeinsam miteinander zu speisen und sich darüber zu unterhalten, wie gut ein Leberwurstbrot schmeckt.

Es muss ja auch nicht lang sein.

Ein gewisses Gemeinsam  ist ein schönes Erlebnis, und wenn es funktioniert – warum nicht ?

Brotbacken für Leib und Seele

Im Brot stecken viele tolle Nährstoffe und es ist in Deutschland das Hauptnahrungsmittel.
Etwa 3.200 verschiedene Brotsorten sind aktuell erfasst.
Hergestellt aus Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste oder anderen Getreidesorten schmeckt es abwechslungsreich lecker. 

Eine Scheibe Brot, gute Butter drauf und ein wenig Salz – einfach herrlich! 

Auch der Kabarettist Jochen Malmsheimer hat etwas dazu zu sagen: 

 

Brot hat auch für uns Christen eine besondere Bedeutung. Beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern brach Jesus das Brot und teilte es mit den Jüngern. Er sagte: „Diese Brot ist mein Leib.“
Sinnbildlich steht das Brot für das Leben. Es schenkt Kraft und Zuversicht, Hoffnung und Freude.
Frisch gebackenes Brot verströmt einen herrlichen Duft und lädt uns gemeinsam an einen Tisch ein um zu Essen, zu reden und die Gemeinschaft zu genießen. 

Heute gibt es also ein leckeres Rezept für ein gutes Brot zum Wochenend-Frühstück. 

Einfach runterladen Roggen-Mehrkorn-Brot, einkaufen und los backen! 

Ich wünsch euch ein gesegnetes Wochenende! 

Alles Liebe, Eure Tina 

Filmtipp: Honig im Kopf

„Hab ich vergessen – warum?“ 

Es ist kein leichtes Thema: Das älter werden! Und damit meine ich nicht die frage ob man seinen 15. oder seinen 16. Geburtstag feiert. Viel mehr geht es um das fortgeschrittene Altern der Ü 60-jährigen.
Ältere werden bezeichnet vor allem die Zeit des letzten Lebensabschnitts. Für viele von uns mit der Vorstellung der Rente verbunden. Für manche auch mit der Vorstellung grau und faltig zu sein, die ein oder anderen Gebrechen zu haben. Wer kenn sie nicht, die Sätze der Senioren: „Mei, des ist nimmer so wie früher.“, oder „Im Altern gehts halt nimmer so dolle!“.
Und doch ist „älter werden“ nicht so für alle gleich. Der eine 60-jährige Pensionär fährt mit seinem Rennrad noch Alpenüberquerungen und im Jahr 2015 liefe die 92-jährige Harriette Thompson den Rock ´n´Roll Marathon und war damit die älteste Marathonläufern der Welt. Zur selben Zeit ist eine Frau mit 70 aufgrund ihrer Vorerkrankungen nicht mehr ohne Sauerstoffgerät überlebensfähig und der dritte Herzinfarkt des Großvaters überschattet das nächste Osterfest.

Das Älterwerden hat 1000 Gesichter und noch viel mehr, individuelle Geschichten.
Eine Geschichte wird mit dem Film „Honig im Kopf“ von 2014 erzählt. Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger hat sich einem schwierigen Thema angenommen: der Demenz und ihre Auswirkungen. Ein vielschichtiges und schwer zu durchsausendes Krankheitsbild, das fast ausschließlich bei Senioren diagnostiziert wird und die Betroffenen und auch die angehörigen Familienmitglieder auf einen besonderen Weg schickt.
Der Film wirft unter anderem auch die Frage auf, wie wir mit „den Alten“ unserer Gesellschaft umgehen, wie wir sie wahrnehmen, wo ihr Platz ist und mit welchem Blick wir sie betrachten. 

Der Film zeigt in meinen Augen gut, welche Herausforderungen mit der Krankheit Demenz auf einen Großfamilie zukommen, wie wichtig die Liebe und das Verständnis für den Betroffenen aber auch für alle anderen ist. Ebenso zeigt er auf, dass es Grenzen gibt und Unterstützung nötig ist. Vor allem zeigt der Film aber, dass Humor ein Schlüsselzugang zu diesen Fragestellungen sein kann. Das wir als junge Generation ein Auge auf „unsere“ Senioren haben müssen – denn wir benötigen uns gegenseitig, um voneinander zu lernen und einen zu unterstützen! 

Ich gebe euch also heute die Filmempfehlung: „Honig im Kopf“. Ein Film der einen auf komische weiße gleichzeitig zum lachen und weinen bringt. Der es schafft, dass wir nachdenken über das Leben und seinen Sinn.
Ich wünsch euch ein schönes Filmerlebnis – gerne auch in der gesamten Familie! 

Eure Tina Höpfner

PS: Alle großen Anbieter (Netflix und Co) streamen den Film aktuell! 

Gottesdienst.zu.Fuß ab Ostersonntag

An diesem Wochenende ist Ostern! Die Häuser sind geputzt, die Eier gefärbt, die ersten Blumen strecken ihre Köpfe der Sonne entgegen.
Wir feiern Gottesdienst, dieses Jahr allerdings ein bisschen anderes als gewöhnlich.
Es ist wie schon letzte Woche ein „Gottesdienst.zu.Fuß“ für euch aufgebaut. Einige Familien machen sich einmal am Tag auf den Weg nach draußen und bewegen sich an der frischen Luft. Das nutzen wir,  indem wir den „Gottesdienst.zu.Fuß“ wieder anbieten.
Am Ostersonntag geht es weiter mit den Jesu-Geschichten rund um Ostern.
Es sind 5 Stationen und ihr könnt den „Gottesdienst.zu.Fuß“ an jedem Tag machen, nicht nur am Sonntag.
Er beginnt am Eingangsportal der Nikodemuskirche. 

Wichtig: Bitte achtet immer darauf, nur im Familienverbund unterwegs zu sein, den Kontakt zu anderen nur mit Winken zu gestalten und auf 1,5m Mindestabstand an den Stationen zu achten. DANKE!

Los geht es am Ostersonntag und der „Gottesdienst.zu.Fuß“ bleibt bis Samstag, 18. April für euch aufgebaut.

Lasst uns gerne im Anschluss einen Kommentar da 🙂 Liebe Grüße

An.Gedacht in der Anderen Zeit

Die „Andere Zeit“ ist ein festes Gottesdienstformat in unserer Kirchengemeinde. Heute trifft sich der Titel mit diesem Format ganz gut.

Andere Zeiten brauchen andere Taten und so haben wir für den Gründonnerstag etwas besonderes entwickelt.

„Das letzte Ma(h)l“
Gründonnerstag. Der heutige Tag, ist auf den letzten gemeinsamen Abend der Jünger mit Jesus zurück zu führen.
Jahrhunderte lange Traditionen haben sich um diesen Tag mit seiner Geschichte herum aufgebaut. Alleine die Namensgebung ist vielschichtig – vier verschiedene Mythen ranken sich darum. 

Er ist der erste Tage der nun folgenden viertägigen Osterfeierlichkeiten.
Traditionell feiern wir an diesem Tag gemeinsam Abendmahl in einem Gottesdienst.
Wir erinnern uns an den letzten Abend der Jünger mit „ihrem“ Jesus. Wir feiern das Abendmahl, wie Jesus es den Jüngern damals gezeigt hat.
Wir teilen Brot und Wein als Zeichen der Versöhnung, der Gemeinschaft, des Friedens und der Hoffnung.

In diesem Jahr ist das anders. Wir können nicht gemeinsam Gottesdienst feiern. Wir können nicht miteinander das Abendmahl teilen. Vielleicht haben wir aber gerade heute ein besonders großes Bedürfnis nach den vergangenen Wochen der sozialen Distanzierung. Vielleicht haben wir gerade heute das Gefühl, dass wir die Gemeinschaft, die entfernten Verwandten, die langjährigen Freunde mehr brauchen als zuvor. Vielleicht fällt es uns gerade heute besonders schwer, allein zu sein.

Unsere Idee: 

Deshalb habe ich mir folgendes überlegt. Wir könnten ein „Agape-Mahl“ (ein Abendessen der Nächstenliebe) ins Leben rufen, an dem jeder teilnehmen kann.

Was ein Agape-Mahl ist?
Es ist ein Essen in einer (virtuellen) Tischgemeinschaft, das darauf ausgelegt ist, bewusst miteinander zu essen und zu trinken. Neben dem leiblichen Wohl wird auch die Seele gestärkt. Indem man einander aufmerksam zuhört, sich Zeit nimmt für das Essen und für die Gespräche ist es etwas längeres Essen, das Leib und Seele nähren kann.

Wie das geht?
Zum einen bekommt ihr einen Leitfaden für die „Agapemahl-Feier“, zum anderen könnt ihr als  Familie oder mit Freunden über einen Video-Chat zum gemeinsamen Abendessen einladen.
Gerade wer allein zu Hause ist, ist dazu aufgerufen es auszuprobieren.
In manchen Reihenhaussiedlungen ist auch ein Agapemahl über den Gartenzaun hinweg möglich (gemeinsam am Gartenzaun essen – mit entsprechendem Mindestabstand).

Probiert es aus – habt Mut zu etwas „anderem“!
Ich bin mir sicher, es lohnt sich! 

Was ihr braucht?
Etwas zu Essen und zu trinken
Einen Partner/eine Partnerin (eben auch per Video-Chat).
Drei Kerzen (können auch Teelichter sein)
Den Psalm 23 für jeden um lesen.
Den Leitfaden: Agapemahl Gründonnerstag zum download
Wir wünschen viel Freude dabei und einen guten Abend!

Kniffelchallenge für Jedermann

Es ist Wochenende und da kann man super würfeln!

Wir laden euch zur #kniffelchallenge ein! 

Wie es geht? Ganz einfach. 🙂
Ihr setzt euch so oft ihr wollt zusammen und spielt miteinander Kniffel.
Dann nehmt ihr die besten 3 Ergebnisse und schickt uns eine Mail:
redaktion@mein.nikodemus.info

Zeit habt ihr bis Sonntag Abend 18 Uhr.
Am Montag gibt es dann die Ergebnisse hier auf dem Block.

Viel Spaß dabei!