Open-Air Andacht am Platz der Deutschen Einheit

Einladungsflyer zum Open-Air-Gottesdienst am 12.9.21

Am Sonntag, 12. September 2021 um 11:00 am Platz der Deutschen Einheit:

Open-Air-Andacht zum Thema:

Mirjam haut auf die Pauke

Die Band monotone singt und spielt.
Auch Hortkinder des Kinderhauses der Nikodemuskirche sind wieder dabei.
Und wir hören, wie das älteste Lied der Bibel entstand.

Keine Anmeldung notwendig, es sind die geltenden Pandemie-Hygienemaßnahmen zu beachten, insbesondere ist der Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen aus verschiedenen Haushalten einzuhalten. Eine Maskenpflicht für Teilnehmer besteht nicht (mehr).

Sonntags-Gottesdienst am 4.7. – Thema: Das Kreuz

Das Kreuz – Erkennungszeichen der Christen, Folterinstrument und Mysterium

Kreuz über dem Vierwaldstätter See bei Sonnenuntergang

Am Sonntag, 4. Juli 2021 – 5. Sonntag nach Trinitatis – um 9:30 in der Nikodemuskirche

Mit Pfarrerin Eva Kaplick – Predigt zu 1.Korinther 1, 18-25, Orgel: Vera Gruner

18Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft. 19Denn es steht geschrieben (Jes 29,14): »Ich will zunichtemachen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« 20Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die da glauben. 22Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, 23wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; 24denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25Denn die göttliche Torheit ist weiser, als die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit ist stärker, als die Menschen sind.

Open-Air-Gottesdienst an Christi Himmelfahrt

Aufgrund der Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt.

„Jetzt seid ihr dran!“

Donnerstag, 13. Mai 2021 um 9:30 Uhr

Open-Air-Gottesdienst vor der Nikodemus-Kirche
mit dem Familiengottesdienst-Team, dem Posaunen-Ensemble,
Iris Kreibohm (Sologesang) und Pfarrerin Kaplick

21.3. – Gospel-Gottesdienst „Wie kann Gott das zulassen?“

Sonntag, 21. März 2021 9:30 in der Nikodemuskirche mit Pfarrerin Kaplick

Gospel-Gottesdienst mit Abendmahl und der Jazz-Gruppe Swingsalabim mit Musik und Solo-Gesang

Thema:
„Wie kann Gott das zulassen? – Hiob, die Frage nach dem Leid und 5 Entdeckungen“

Swingsalabim

Swingsalabim - Christine Balig - Saxophon
Christine Balig – Saxophon
Swingsalabim - Andreas Weiss - Piano
Andreas Weiss – Piano
Swingsalabim - Anders Grop - Kontrabass
Anders Grop – Kontrabass

„Die Sehnsucht nach Licht“ – Ökum. Gottesdienst

Wann haben Ihre Augen des letzte Mal so richtig geleuchtet, wann haben Sie gestrahlt wie ein Schneekönig?

Pfarrerin Kaplick und Diakon Sporrer von der katholischen Kirche kommen miteinander ist Gespräch. Über leuchtende Augen, unsere Sehnsucht nach Licht und was uns durch die Krise hilft.
Sonntag, 31.1. um 9.30 Uhr in der Nikodemuskirche.

„Fröhliche Weihnachten“ von Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Advent und Weihnachten in diesem Jahr ganz anders: Wenig persönliche Kontakte, keine Kulturveranstaltungen, manche gehen aus Vorsicht nicht in den Gottesdienst. Und wer doch geht, darf nicht singen.
Ich habe den ersten Lockdown ganz gut verkraftet. Aber jetzt bin ich genervt, und meine Stimmung ist eher trübe. Wie geht es Ihnen mit der ganzen Situation? Gerne können Sie mich anrufen, eine Mail oder einen Brief schreiben. Was bleibt uns in diesen Tagen und Wochen?

Zu Hause dürfen wir die Advents- und Weihnachtslieder nicht nur hören, sondern so laut singen, wie wir wollen. Ich habe gemerkt, dass es meine Stimmung schon hebt, wenn ich die alten vertrauten Lieder höre. Noch intensiver ist es, wenn ich mitsinge oder alleine singe. Das, was in mir ist, an Angst und Sorgen und Stress findet seinen Weg nach draußen. Ich fühle mich geerdet und gleichzeitig verbunden mit dem Himmel – vielleicht sogar mit den himmlischen Engelschören, die die Hirten so berührt haben. Wenn wir singen, sind wir verbunden mit allen, die vor uns diese Lieder gesungen haben und wir spüren etwas von der Freude, die sie ausgelöst haben oder wie sie getröstet haben. Durch die Musik wird unser Herz berührt. Und wenn uns dabei Tränen kommen, dann reinigen sie unsere Seele, und wir können nach einer Weile wieder befreit durchatmen.

Wir können die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium Kapitel 2 lesen. Entweder in der eigenen Bibel, dem aktuellen Gemeindebrief oder auch hier im Internet. Und sie auf uns wirken lassen. Sie ist einfach eine wunderbare Geschichte und wirkt durch ihre Schönheit. Wir können uns hineinfallen lassen in die Worte und die Erfahrungen der Menschen von damals und sozusagen andocken an etwas, was größer ist als wir selbst. Und größer als die Pandemie und alles, was uns sonst noch Sorgen macht. Etwas, was Halt gibt und trägt.

Auch im Leben von Maria und Josef ist alles ins Wanken geraten. Gleichzeitig wurden sie immer wieder überrascht, wie es weiterging und doch gut wurde.
Schließlich habe ich mir vorgenommen, die einfachen Dinge neu zu entdecken und wertzuschätzen, denn Jesus ist ja auch unter ganz einfachen Bedingungen zur Welt gekommen: Eine Kerze anzünden und ein paar Minuten still davor sitzen. Mir vorstellen, wie das Licht mein Herz hell und warm werden lässt. Wenn es schneit – einer Schneeflocke zuschauen bis sie schmilzt. Bei einem Abendspaziergang den Sternenhimmel betrachten. Am Heiligen Abend werde ich mit den Kindern wieder Kerzen anzünden für die Menschen, mit denen wir verbunden sind auch über den Tod hinaus und für die, die nicht da sein können. Und aussprechen, was wir an ihnen schätzen bzw. geschätzt haben.

Weihnachtskarten können wir schreiben für ferne und nahe liebe Menschen. Die alte Schulfreundin, zu der wir schon lange keinen Kontakt hatten oder dem Nachbarn, der immer freundlich grüßt beim Vorbeigehen.

Was fällt Ihnen ein, was Ihnen hilft, mutig durch diese Tage zu gehen?

Ich wünsche Ihnen, dass Sie etwas spüren vom Geheimnis und der Freude von Weihnachten und grüße Sie herzlich

Fröhliche Weihnachten Tannenbäumchen

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Kaplick