„Die Sehnsucht nach Licht“ – Ökum. Gottesdienst

Wann haben Ihre Augen des letzte Mal so richtig geleuchtet, wann haben Sie gestrahlt wie ein Schneekönig?

Pfarrerin Kaplick und Diakon Sporrer von der katholischen Kirche kommen miteinander ist Gespräch. Über leuchtende Augen, unsere Sehnsucht nach Licht und was uns durch die Krise hilft.
Sonntag, 31.1. um 9.30 Uhr in der Nikodemuskirche.

„Fröhliche Weihnachten“ von Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Advent und Weihnachten in diesem Jahr ganz anders: Wenig persönliche Kontakte, keine Kulturveranstaltungen, manche gehen aus Vorsicht nicht in den Gottesdienst. Und wer doch geht, darf nicht singen.
Ich habe den ersten Lockdown ganz gut verkraftet. Aber jetzt bin ich genervt, und meine Stimmung ist eher trübe. Wie geht es Ihnen mit der ganzen Situation? Gerne können Sie mich anrufen, eine Mail oder einen Brief schreiben. Was bleibt uns in diesen Tagen und Wochen?

Zu Hause dürfen wir die Advents- und Weihnachtslieder nicht nur hören, sondern so laut singen, wie wir wollen. Ich habe gemerkt, dass es meine Stimmung schon hebt, wenn ich die alten vertrauten Lieder höre. Noch intensiver ist es, wenn ich mitsinge oder alleine singe. Das, was in mir ist, an Angst und Sorgen und Stress findet seinen Weg nach draußen. Ich fühle mich geerdet und gleichzeitig verbunden mit dem Himmel – vielleicht sogar mit den himmlischen Engelschören, die die Hirten so berührt haben. Wenn wir singen, sind wir verbunden mit allen, die vor uns diese Lieder gesungen haben und wir spüren etwas von der Freude, die sie ausgelöst haben oder wie sie getröstet haben. Durch die Musik wird unser Herz berührt. Und wenn uns dabei Tränen kommen, dann reinigen sie unsere Seele, und wir können nach einer Weile wieder befreit durchatmen.

Wir können die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium Kapitel 2 lesen. Entweder in der eigenen Bibel, dem aktuellen Gemeindebrief oder auch hier im Internet. Und sie auf uns wirken lassen. Sie ist einfach eine wunderbare Geschichte und wirkt durch ihre Schönheit. Wir können uns hineinfallen lassen in die Worte und die Erfahrungen der Menschen von damals und sozusagen andocken an etwas, was größer ist als wir selbst. Und größer als die Pandemie und alles, was uns sonst noch Sorgen macht. Etwas, was Halt gibt und trägt.

Auch im Leben von Maria und Josef ist alles ins Wanken geraten. Gleichzeitig wurden sie immer wieder überrascht, wie es weiterging und doch gut wurde.
Schließlich habe ich mir vorgenommen, die einfachen Dinge neu zu entdecken und wertzuschätzen, denn Jesus ist ja auch unter ganz einfachen Bedingungen zur Welt gekommen: Eine Kerze anzünden und ein paar Minuten still davor sitzen. Mir vorstellen, wie das Licht mein Herz hell und warm werden lässt. Wenn es schneit – einer Schneeflocke zuschauen bis sie schmilzt. Bei einem Abendspaziergang den Sternenhimmel betrachten. Am Heiligen Abend werde ich mit den Kindern wieder Kerzen anzünden für die Menschen, mit denen wir verbunden sind auch über den Tod hinaus und für die, die nicht da sein können. Und aussprechen, was wir an ihnen schätzen bzw. geschätzt haben.

Weihnachtskarten können wir schreiben für ferne und nahe liebe Menschen. Die alte Schulfreundin, zu der wir schon lange keinen Kontakt hatten oder dem Nachbarn, der immer freundlich grüßt beim Vorbeigehen.

Was fällt Ihnen ein, was Ihnen hilft, mutig durch diese Tage zu gehen?

Ich wünsche Ihnen, dass Sie etwas spüren vom Geheimnis und der Freude von Weihnachten und grüße Sie herzlich

Fröhliche Weihnachten Tannenbäumchen

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

„Strategien gegen den Novemberblues“ – Gottesdienst am 15.11.2020

aufgenommen am 8.11.2020 im Rednitztal zwischen N-Röthenbach und Stein

Der November ist ein düsterer Monat. Meist gibt es wenig Sonne, die Tage werden kürzer, nachdenkliche Feiertage, wie Allerheiligen und der Totensonntag lassen an Sterben und Tod denken. Was hilft?

Pfarrerin Kaplick bietet Ideen an, wie es gelingt, mutig durch den November zu gehen.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst am 15.11.2020 um 9:30 Uhr in der Nikodemuskirche.

 

Zum Reformationsfest: Ich bin gerne evangelisch. Identitätssuche und Gedenken an Pfr. Baumeister

Symbol der Evangelischen Kirche in Deutschland
Von Amit6 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12201522

Team-Gottesdienst mit Pfarrerin Kaplick zum Reformationsfest

Ich bin gerne evangelisch.
Identitätssuche und Gedenken an Pfarrer Frank Baumeister

Am Sonntag,  1. November 2020   9:30 Uhr

Unser Posaunenchor spielt vor der Kirche eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn um 9.00 Uhr und nach dem Gottesdienst am Denkmalplatz.