Gesegnete Weihnachten – Online Impuls der Jugend

Es ist endlich soweit – der Heilige Abend ist da.
Wir haben für Euch einen Impuls zu diesem Tage und für die folgenden Weihnachtstage aufgezeichnet.
Mit drei wunderbaren Songs, der Weihnachtslesung aus dem Lukasevangelium und einem kurzen Impuls zur Weihnachtsgesichte wollen wir Weihnachten zur Euch nach hause bringen.
Wir laden Euch ein: entzündet eine Kerze, macht es euch bequem und lasst euch beschenken.

Gesegnete Weihnachten und behütete Stunden wünsche wir Euch!

Premiere ist am 24.12.2020 um 10:0 Uhr

Mein besonderer Dank gilt:
Der gesamten Band Monotone: Flo, Elisa, Julia, Michi und Flo.
Den beiden Kamera-Begleitern: Rainer Bergthold und Heinrich Wirth.

Eure Unterstützung und Engagement hat dieses Projekt erst möglich gemacht und Wirklichkeit werden lassen!
Vielen DANK!

Alles Liebe, Eure Tina Höpfner

Weihnachten.zuhause – Andacht für Familien

Die zusammengestellte Andacht ermöglicht es für die gesamte Familie 
gemeinsam und zuhause Weihnachten zu feiern. 

Geschmückt mit bunten Bildern ist die Gesichte von Jesu Geburt anschaulich und für Kinder ab dem 3. Lebensjahr aufgearbeitet. 
Drei traditionelle Weihnachtslieder können gemeinsam gesungen werden. 
Mit eigener Instrumentalbegleitung? Warum nicht? Ansonsten hilft ein QR-Code unkompliziert die richtige Melodie zu finden. 
Für die Eltern ist ein kurzer Impuls dabei und für die Kinder eine eigene kreative Idee zur Weihnachtsgeschichte.

Was wird gebraucht: 
Ein Ort an dem sich alle wohlfühlen und gemeinsam Zeit verbringen können
Der Adventskranz oder andere Kerzen. 
Ein Handy mit einem QR-Code-Reader (gibt es als App zum kostenlosen Download) 
Eine Musikbox zur Verstärkung der Melodie. 
Wer will – die eigenen Musikinstrumente 

Wie wird’s gemacht: 
Hier die pdf.Datei runterladen und los gehts…

Ich wünsche Euch und Ihnen frohe und besinnliche Weihnachten! 
Alles Liebe,

Ihre Christina Höpfner – Diakonin 

„Fröhliche Weihnachten“ von Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Advent und Weihnachten in diesem Jahr ganz anders: Wenig persönliche Kontakte, keine Kulturveranstaltungen, manche gehen aus Vorsicht nicht in den Gottesdienst. Und wer doch geht, darf nicht singen.
Ich habe den ersten Lockdown ganz gut verkraftet. Aber jetzt bin ich genervt, und meine Stimmung ist eher trübe. Wie geht es Ihnen mit der ganzen Situation? Gerne können Sie mich anrufen, eine Mail oder einen Brief schreiben. Was bleibt uns in diesen Tagen und Wochen?

Zu Hause dürfen wir die Advents- und Weihnachtslieder nicht nur hören, sondern so laut singen, wie wir wollen. Ich habe gemerkt, dass es meine Stimmung schon hebt, wenn ich die alten vertrauten Lieder höre. Noch intensiver ist es, wenn ich mitsinge oder alleine singe. Das, was in mir ist, an Angst und Sorgen und Stress findet seinen Weg nach draußen. Ich fühle mich geerdet und gleichzeitig verbunden mit dem Himmel – vielleicht sogar mit den himmlischen Engelschören, die die Hirten so berührt haben. Wenn wir singen, sind wir verbunden mit allen, die vor uns diese Lieder gesungen haben und wir spüren etwas von der Freude, die sie ausgelöst haben oder wie sie getröstet haben. Durch die Musik wird unser Herz berührt. Und wenn uns dabei Tränen kommen, dann reinigen sie unsere Seele, und wir können nach einer Weile wieder befreit durchatmen.

Wir können die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium Kapitel 2 lesen. Entweder in der eigenen Bibel, dem aktuellen Gemeindebrief oder auch hier im Internet. Und sie auf uns wirken lassen. Sie ist einfach eine wunderbare Geschichte und wirkt durch ihre Schönheit. Wir können uns hineinfallen lassen in die Worte und die Erfahrungen der Menschen von damals und sozusagen andocken an etwas, was größer ist als wir selbst. Und größer als die Pandemie und alles, was uns sonst noch Sorgen macht. Etwas, was Halt gibt und trägt.

Auch im Leben von Maria und Josef ist alles ins Wanken geraten. Gleichzeitig wurden sie immer wieder überrascht, wie es weiterging und doch gut wurde.
Schließlich habe ich mir vorgenommen, die einfachen Dinge neu zu entdecken und wertzuschätzen, denn Jesus ist ja auch unter ganz einfachen Bedingungen zur Welt gekommen: Eine Kerze anzünden und ein paar Minuten still davor sitzen. Mir vorstellen, wie das Licht mein Herz hell und warm werden lässt. Wenn es schneit – einer Schneeflocke zuschauen bis sie schmilzt. Bei einem Abendspaziergang den Sternenhimmel betrachten. Am Heiligen Abend werde ich mit den Kindern wieder Kerzen anzünden für die Menschen, mit denen wir verbunden sind auch über den Tod hinaus und für die, die nicht da sein können. Und aussprechen, was wir an ihnen schätzen bzw. geschätzt haben.

Weihnachtskarten können wir schreiben für ferne und nahe liebe Menschen. Die alte Schulfreundin, zu der wir schon lange keinen Kontakt hatten oder dem Nachbarn, der immer freundlich grüßt beim Vorbeigehen.

Was fällt Ihnen ein, was Ihnen hilft, mutig durch diese Tage zu gehen?

Ich wünsche Ihnen, dass Sie etwas spüren vom Geheimnis und der Freude von Weihnachten und grüße Sie herzlich

Fröhliche Weihnachten Tannenbäumchen

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Weihnachtsgrüße von Pfarrer Armin Langmann

Frohe Weihnachten!

„Wir müssen uns beeilen, sagte Josef zu Maria. Der Intercity nach Jerusalem kommt gleich. Hoffentlich streiken nicht die Taxifahrer. In Nazareth geht’s wieder zu, wie in Nürnberg am Freitag-Nachmittag!“

Als sie eine halbe Stunde später im ICE “MARTIN- LUTHER“ sitzen, der wesentlich weniger ruckelt, als ein Eselsbuckel, meint 
Maria: „Schön , dass DU für uns das >König David Spa< in Bethlehem reserviert hast. Im Geburtsvorbereitungskurs haben einige davon sehr geschwärmt. Die Entspannung wird mir guttun – und dann kann unser Prinz kommen!“

„Ich hab‘ schon die ganze Zeit die Händel-Musik dazu im Ohr, fährt Josef fort. Ich hab‘ davon eine prima Aufnahme von einem Posaunenchor aus Nürnberg – St. Matthäus unter der Leitung von Andi König „My prince will come“ Toll!“

Maria: „Im Bethlehem-Blog hab ich gelesen, dass sie dort eine topmoderne Entbindungsklinik gebaut haben und eine sanfte Geburt zum Wunschtermin anbieten. Weihnachten wäre doch ein super Termin für unseren Kleinen!“

Josef: „Ja und Geburtsort Bethlehem wäre natürlich auch fantastisch. Wenn in deinem Ausweis steht, dass Du aus „Davids-Stadt“ kommst… das hat doch was!“

Maria: Also, von mir aus bleiben wir ein paar Tage länger und machen die Geburt gleich dort!

Josef: „Sie haben dort auch ein Hirtenfeld mit echten Schafen. Am Eingang kannst Du dir eine Appherunterladen, auf der der Psalm 23 in allen Sprachen der Welt verfügbar ist. „Mir wird nichts mangeln“ – das ist ja wirklich ein Thema, das uns auf der ganzen Welt beschäftigen muss: gerade jetzt, wo die Leute in Kurzarbeit oder auf der Flucht sind, oder so viel Arbeit haben, dass sie ihren Lohn gar nicht genießen können. Jeder will ein großes Stück von dem Kuchen abbekommen, der gerade verteilt wird.“

Maria: Du hast Recht, Josef, die Kinder der Welt schreien in die Nacht des Elends! Die meisten haben nicht das Glück, dass ihnen jemand eine Kiste mit Kleidern oder Spielsachen oder sonstigen schönen Geschenken vorbei bringt. Und die andern, die schon das dritte I-phone haben und die weißen stylischen airline-Kopfhörer – die würden doch niemals mit ihnen teilen oder ihnen etwas abgeben!

Josef: Die Kinder der Welt weinen, weil die Erwachsenen die Welt nicht mit Frieden und Gerechtigkeit organisieren, sondern mit Lug und Trug – der irgendwann ja doch herauskommt, wie bei den Autos der Abgasskandal!

Maria: In den Köpfen der Leute ist eine andere Pandemie längstens da, ein Virus, der immer mehr ansteckt, dass man meint, man käme zu kurz und kriege zu wenig. Dagegen müsste man ein Mittel finden!

Josef: Das Mittel gibt es schon seit einiger Zeit. Es heißt: FEN. Fürchtet euch nicht! Wir verkünden euch große Freude, die aller Welt widerfahren wird, denn euch ist der Heiland geboren, Christus, der Herr, in der Stadt Davids!“

Maria: „Unser Sohn, Josef, sagt Maria leise. Wir wollen ihn Jesus nennen, den Helfer!
Hör doch, die Angels-Band ist auch schon am Üben. Die sind richtig fetzige Rock-Rapper, nicht so süßliche Weihnachtsdudler.

Angels-Band:

„In einem alten Schuppen, in Bethlehem,
da gab es keine Puppen. Es war dort unbequem. In Stroh, musst man den betten,
der doch die Welt sollt retten.
Ein Prinz, ein großer König,
der kommt und hat so wenig
an Prunk und Macht und Glanz, –
braucht keine Weihnachtsgans!
Er rettet uns aus Liebe,-
nein, nicht mit Größenwahn.
Dass uns die Zukunft bliebe,
weil er‘s für uns getan!“ (AL,2020)

Weihnachten bringt Gedanken des Friedens und der Hoffnung in Wohnungen, Häuser und Herzen.

Dieses Jahr ist vieles anders. Besinnen wir uns auf das, was wirklich wichtig ist! Frohe Weihnachten!

Nikodemus-Gottesdienste an Heilig Abend 2020

Maria und Josef an Krippe2020 war und ist manches anders als in den Jahren zuvor. Aber auch in diesem Corona-Jahr gibt es in und um die Nikodemuskirche ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten zu Heilig Abend – zu verschiedenen Zeiten und für die unterschiedlichsten Zielgruppen.

Weitere Informationen auch auf der Homepage der Kirchengemeinde

14.30 Uhr Gottesdienst To-Go „Kommt, geht mit uns nach Bethlehem“ – exklusiv für Familien mit Kindern im Kinderhaus – gestaltet von Pfarrer Langmann und dem Kinderhaus-Team (Anmeldung bis 18.12. 12:00 über Pfarramt erforderlich!)
Weitere Informationen im Einladungs-Flyer

15.30 – 16.00 Uhr  Änderung! Weihnachten unterwegs: Es wird, anders als geplant, pandemiebedingt keinen Gottesdienst oder eine Andacht am Platz der Deutschen Einheit geben, dafür die Möglichkeit eine Weihnachts-Tüte zum Zu-Hause-Feiern abzuholen und ein paar Weihnachtslieder live zu hören: Es spielen (mit Sicherheitsabstand): Christine Balig (Saxophon) und Anders Grop (Gitarre)
Hinweis: Keine Anmeldung nötig, aber kein Verzehr oder Versammlungen von Gruppen auf dem Platz erlaubt. Bitte Maske tragen und Abstand halten.

16.30 Uhr Nikodemuskirche Weihnachtsandacht mit Pfarrerin Kaplick und Vera Gruner an der Orgel (nur mit Anmeldung)

17.30 Uhr Nikodemuskirche/Kirchplatz Weihnachtsandacht mit Pfarrerin Kaplick und Posaunenchor

22:00 Uhr Holy Night – Jazzy Christmas in der Kirche mit Pfarrer Langmann
– muss leider aufgrund der Ausgangsbeschränkung entfallen –

ganztägig verfügbar: Online Andacht der Evangelischen Jugend zu Heiligabend (Link ab dem 24.12. hier auf dem Blog verfügbar)

Anmeldungen nimmt das Pfarramt der Nikodemuskirche per Email oder telefonisch entgegen.
Kontaktdaten siehe  https://nikodemuskirche-nbg.de/pfarramt