Open Air Kino Nr. 2

Herzliche Einladung zum zweiten Openair Sommerkino in Reichelsdorf.  Die Veranstaltung ist eine Kooperation Jugenden aus Niko und Reichelsdorf.

Der Eintritt ist frei, Getränke können erworben werden.

Es wird der Film 25 km/h zu sehen sein.

Bitte meldet euch im Vorfeld bei Anja Fuchs (anja.fuchs@elkb.de) an.

Wir freuen uns auf euch!

Download: Flyer #2

Rückblick: Jugendkino im Schatten der Kirche

Ein lauer Sommerabend, Kerzen, Lichterschläuche, Essen und Getränke sowie die Musik der Beatles und eine Leinwand an der Stelle, wo sich sonst die Kirchentür befindet…

Das alles gab es beim ersten Open Air Sommerkino in der Region West, das am 15. August auf dem Reichelsdorfer Kirchplatz stattfand. Durch die große Fläche des Kirchhofes konnten auch die vorgeschriebenen Abstände problemlos eingehalten werden und einem schönen Abend stand nichts im Weg.

Nachdem die Sonne langsam hinter dem Gemeindehaus untergegangen war begrüßte Pfarrerin Anja Fuchs die anwesenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer kurzen stimmungsvollen Andacht.

Pünktlich nach dem neun-Uhr-Läuten wurde dann das Geheimnis um den Film gelüftet. „Yesterday“, ein brandaktueller Film, der auf eine skurril lustige Variante die Songs der Beatles aufgreift, wurde gezeigt.

Der Abend stieß unter den Anwesenden durchweg auf positive Resonanz, weswegen wir uns entschieden haben, im September die Aktion zu wiederholen. 

 

Du hast es leider verpasst? Kein Problem: Es gibt zweites Open Air Kino. Schau mal hier!

Robinson Crusoe

Beim Surfen heute Abend bin ich auf Relikte gestoßen.
Als Kind hatte ich eine Langspielplatte, die ich sicherlich gefühlte 1000 mal gehört habe: Robinson Crusoe

„Das Abenteuer eines Mannes, der auf einer einsamen Insel gestrandet ist und dort jahrelang allein war, bis er seinen Freund „Freitag“ kennenlernte.“

Das originale Buch hat wesentlich mehr Facetten als die Hörspiele, Verfilmungen und ähnliches, die bekannt sind.
Dort gibt es sowohl den jungen als auch den lten Robinson.

Folgendes Hörbuch halte kann ich gerne Empfehlen – lang, umfangreich, gut gesprochen:
https://www.youtube.com/watch?v=jb1T-JX6Mro

Die Ultralangversion gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=IjNMTaW3xQI

Und hier noch die Retroversion von 1964 in Schwarz Weiß – kann mal auch mal machen:
https://www.youtube.com/watch?v=ADow7aUxn6Q

Filmtipp: Das Leben des Brian

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Das Leben des Brian

Jedermanns Sache wird es nicht sein – wir sind hier auf einer kirchlichen Seite, englischen Humor versteht nicht jeder, aber dennoch:
Ein absoluter Klassiker aus der Monty Python Zeit ist seit einigen Wochen auf youtube offenbar erlaubt und kostenfrei freigeschaltet.

 

Bei allem bitterem Humor hat der Film sogar einen gewissen Tiefsinn.
Um diese Zeit herum wurde auf den Messias tatsächlich gewartet – also nicht, dass er in 500 Jahren kommt, sondern „jetzt“.
Insofern hat der Job als Prediger mit neuen Ideen damals tatsächlich geboomt.

Man muss ja nicht den ganzen Film gut finden, bis auf den Lateinunterricht vielleicht, die damalige Gleichstellung von Männern und Frauen, die ganz wichtige Bedeutung der Volksfront von Judäa (oder war es die Judäische Volksfront), den freundlichen Hinweis „jeder nur ein Kreuz bitte“ … und und und … die Sprüche darin sind Klassiker.

Wundervoll ist das Lied am Ende – und das ist aus tiefster Seele gesprochen – gerade heutzutage!
Untertitel sind sichtbar, vielleicht pfeift der Eine oder Andere den Song mit.

„Always look on the bright side of life“

Und wenn wir ganz ganz viel Glück haben, dann singt uns die Band Barfuss (wenn es denn erlaubt ist den Song zu spielen) in der Nikodemuskirche bei einem gemeinsamen Gottesdienst den Song live vor.
…in vielen Wochen, damit uns allen nichts passiert.

Filmtipp: Ghandi

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„Ghandi“ – einer der ganz ganz großen Filme!

Ein kleiner Anwalt aus Indien schafft es die Welt zu bewegen – ich geben den (geschichtlich bekannten) Spoiler, dass er am Ende erschossen wird.

Der Film stammt zwar aus dem Jahr 1983, doch ist in seinen Aussagen heute immer noch gültig.

Für das relativ wenige Geld, was er bei den einschlägigen Anbietern kostet bekommt man immerhin drei Stunden Unterhaltung für einen Film, der (wenn ich das richtig gezählt habe) immerhin 8 Oscars eingeheimst hat.

Filmtipp: Mamma Mia

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„Mamma Mia“ – Der Abba Spielfilm.

Die Songs kann man der Reihe nach bei youtube ansehen, doch das ersetzt nicht das Filmerlebnis, da nur die Gespräche zwischendrin den Film ausmachen.

Romantik, gute Musik, fast schon eine Geschichte einer Patchworkfamilie „andersrum“ – und letztlich noch ein Happy End.

Der Film hat aus meiner Sicht ganz verschiedene Ebenen, die man für sich entdecken kann, wenn man das will – von ganz flach bis ganz tief kann man alles hinein interpretieren wenn man möchte.

Muss man aber nicht.

Wenn die Abende jetzt länger werden und man hat die Technik:

Beamer im Garten aufbauen und zusammen ansehen – also mit der Hausgemeinschaft natürlich.

Wenn Balkons in der Nähe sind und es niemanden stört und alle auch zu Hause bleiben können … warum nicht andere teilhaben lassen.

Filmtipps für die ganze Familie

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Folgende Filme empfehle ich gerne für die Familie – insbesondere für die Jugendlichen so ab 12 – 14:

    • Die Säulen der Erde
    • Die Päpstin
    • Luther

 

Die Saga „Die Säulen der Erde“ ist ein Mehrteiler, der den Weg eines jungen Mannes zeigt, welcher im Mittelalter aus seinem Heim ausbricht und lernt Kirchen zu bauen.

Persönliche Schicksale vermischen sich mit interessanten historischen Fakten und sogar teilweise mit Lehrwissen über Romanik, Gotik und den Baustil über die Jahrzehnte hinweg.

Parallele zu heute: Die Menschen waren entschleunigt – doch Intrigen gab es damals wie heute.

 

Die Päpstin“ – gab es sie wirklich oder gab es sie nicht – hätte es sie gegeben und hätte die Kirche damals ihr Konzept durchgezogen … wer weiß, was heute mit der evangelischen Kirche wäre.

Jedenfalls eine interessante Überlegung.

 

Luther“ – für mich ein „must have“ Film.

Eine tolle Verfilmung. Ob das nun alles so war wie es gezeigt wird sei dahingestellt.

In der Reihe der von mir empfohlenen Abendunterhaltung „passt“ er jedenfalls.

Wer Mittelalter, etwas Fantasy und geschichtliche Filme nicht mag, für den ist das natürlich nichts.

Ich selber habe die Filme jeweils mehrfach gesehen und sie haben mir großes Vergnügen bereitet.

Filmtipp: Honig im Kopf

„Hab ich vergessen – warum?“ 

Es ist kein leichtes Thema: Das älter werden! Und damit meine ich nicht die frage ob man seinen 15. oder seinen 16. Geburtstag feiert. Viel mehr geht es um das fortgeschrittene Altern der Ü 60-jährigen.
Ältere werden bezeichnet vor allem die Zeit des letzten Lebensabschnitts. Für viele von uns mit der Vorstellung der Rente verbunden. Für manche auch mit der Vorstellung grau und faltig zu sein, die ein oder anderen Gebrechen zu haben. Wer kenn sie nicht, die Sätze der Senioren: „Mei, des ist nimmer so wie früher.“, oder „Im Altern gehts halt nimmer so dolle!“.
Und doch ist „älter werden“ nicht so für alle gleich. Der eine 60-jährige Pensionär fährt mit seinem Rennrad noch Alpenüberquerungen und im Jahr 2015 liefe die 92-jährige Harriette Thompson den Rock ´n´Roll Marathon und war damit die älteste Marathonläufern der Welt. Zur selben Zeit ist eine Frau mit 70 aufgrund ihrer Vorerkrankungen nicht mehr ohne Sauerstoffgerät überlebensfähig und der dritte Herzinfarkt des Großvaters überschattet das nächste Osterfest.

Das Älterwerden hat 1000 Gesichter und noch viel mehr, individuelle Geschichten.
Eine Geschichte wird mit dem Film „Honig im Kopf“ von 2014 erzählt. Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger hat sich einem schwierigen Thema angenommen: der Demenz und ihre Auswirkungen. Ein vielschichtiges und schwer zu durchsausendes Krankheitsbild, das fast ausschließlich bei Senioren diagnostiziert wird und die Betroffenen und auch die angehörigen Familienmitglieder auf einen besonderen Weg schickt.
Der Film wirft unter anderem auch die Frage auf, wie wir mit „den Alten“ unserer Gesellschaft umgehen, wie wir sie wahrnehmen, wo ihr Platz ist und mit welchem Blick wir sie betrachten. 

Der Film zeigt in meinen Augen gut, welche Herausforderungen mit der Krankheit Demenz auf einen Großfamilie zukommen, wie wichtig die Liebe und das Verständnis für den Betroffenen aber auch für alle anderen ist. Ebenso zeigt er auf, dass es Grenzen gibt und Unterstützung nötig ist. Vor allem zeigt der Film aber, dass Humor ein Schlüsselzugang zu diesen Fragestellungen sein kann. Das wir als junge Generation ein Auge auf „unsere“ Senioren haben müssen – denn wir benötigen uns gegenseitig, um voneinander zu lernen und einen zu unterstützen! 

Ich gebe euch also heute die Filmempfehlung: „Honig im Kopf“. Ein Film der einen auf komische weiße gleichzeitig zum lachen und weinen bringt. Der es schafft, dass wir nachdenken über das Leben und seinen Sinn.
Ich wünsch euch ein schönes Filmerlebnis – gerne auch in der gesamten Familie! 

Eure Tina Höpfner

PS: Alle großen Anbieter (Netflix und Co) streamen den Film aktuell!