13. Januar 2021 – Barmherzigkeit

Die Jahreslosung für 2021 lautet: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ 

Das erste Wort, welches mir ins Auge springt ist „BARMHERZIGKEIT“.
So oft gehört, gelesen, selbst verwendet – doch auch angewendet? 

Was bedeutet Barmherzigkeit? 

Sprachlich stammt es vom lateinischen Wort „misericordia“ ab. 

Synonym kann man „Güte, Erbarmen und Mitgefühl“ setzen.
Diese drei Worte umschreiben das große Wort Barmherzigkeit und lassen verschiedene Bilder und Ideen dazu entstehen.

2016 gab es in der katholischen Kirche das Jahr der Barmherzigkeit. Im Bistum Eichstätt haben sich junge Menschen Gedanken zur Barmherzigkeit gemacht. Hör mal kurz rein und lass dich inspirieren. 

Und, was denkst Du? Was bedeutet für dich dieses Wort? 

Für mich ist Barmherzigkeit zu einer Lebensaufgabe geworden. Sowohl in der Umsetzung als auch in der Intensität. Aus meiner Sicht ist Barmherzigkeit nichts, was man lernen kann und sobald man es einmal verstanden hat, kann man es –  immer und überall, egal in welcher Situation man steckt. Es ist nicht wie Fahrrad fahren oder schwimmen. Einmal gelernt, ist es im motorischen Gedächtnis eingebrannt und wir können es zu jeder Zeit abrufen.
Für mich ist Barmherzigkeit vielmehr wie Kochen. Die Grundzutaten der Barmherzigkeit: Güte, Vergebung, Mitgefühl – habe ich kennen gelernt und kann sie in mir sehr gut vertrauten Situationen anwenden. Doch hin und wieder stecke ich auch in Momente in welchen mir die Barmherzigkeit nicht gelingt, obwohl ich die Zutaten kenne. Das hat verschiedene Gründe. Da gibt es zum Beispiel persönliche Verletzungen oder noch unklare Emotionen, die mich hindern. Ich denke, dass ich im Recht bin und mein Gegenüber unrecht hat – dabei wäre das gerade gar nicht wichtig, doch das erkenne ich nicht. Vieles mehr ließe sich an dieser Stelle noch aufführen, doch ist das zur Weiterführung gar nicht nötig. Jeder von uns weiß um seine ganz eigenen Gründe, warum es mit der Barmherzigkeit hin und wieder nicht gelingt.

Viel wichtiger ist mir dabei die Frage geworden, ob es mir als Christ passieren darf, dass es mir nicht gelingt. Meine Antwort darauf lautet: JA – darf es und das ist in Ordnung. Schließlich geht es auch bei der Barmherzigkeit nicht darum sie perfekt und in jeder Situation zu leben. Als Mensch bin ich nicht fehlerfrei, sondern scheitere hin und wieder – mal mehr, mal weniger…
Gott begegnet mir hier, so glaube ich, mit seiner Barmherzigkeit – durch andere Menschen. Sie entwickeln Verständnis für mich und meine Situation, begegnen mir mit Güte und Milde und fühlen sich ein – in Mich.
Aus meiner Sicht ist Barmherzigkeit ein gegenseitiges Geben und geschenkt bekommen – zwischen uns Menschen und Gott.
Erlebe ich selbst Barmherzigkeit als Gebende und Beschenkte, so ist das für mich ein ganz besonderer, ein heiliger Moment.
Dafür bin ich dankbar.

Michael Patrick Kelly hat das in diesem wunderschönen Lied zum Ausdruck gebracht:

Eine gesegnete Woche wünsche ich Dir, 

liebe Grüße, Deine Tina 

Die „Andere Zeit“ für zu.hause

Wer heute nicht in den Gottesdienst kommen möchte oder kann,
kann gemeinsam mit seiner Familie, seiner WG oder online mit seinen Freunden die „Andere Zeit“ zuhause feiern.

Was ihr benötigt:

1 Kerze oder den Adventskranz
Für jeden ein Teelichter oder eine kleinere Kerze
Feuerzeug oder Streichhölzer
Ein Handy mit einem QR-Code-Reader
Eine Musikbox für besseren Sound
ca. 30 Minuten Zeit
Die Andere Zeit als pdf:

Wie funktioniert es:

Sucht euch als Familie zunächst einen gemütlichen Ort, an dem sich alle wohl fühlen (z.B. am Esstisch oder im Wohnzimmer). Nehmt alle Gegenstände mit an diesen Ort. Gestaltet eine Mitte mit den Kerzen. Übertragt einem die Verantwortung für den Ablauf der Andacht – diese Person führt euch durch die „Andacht.zuhause“ indem er auf die Reihenfolge und die Zeit achtet.
– Verteilt nun die einzelnen Aufgaben:
– Kerzen entzünden
– Gebete sprechen
– Lieder abspielen
– Lesung aus der Bibel lesen
– Impuls lesen
– Segen sprechen

Ich wünsch Euch und Ihnen einen gesegneten und ruhigen 4. Advent!

Eure Tina Höpfner, Diakonin

20. Dezember 2020

Die Geschichte um Jesu Zeugung ist wohl neben der Auferstehung eines der größte Rätsel der Religionsgeschichte. Ob Maria nun eine biologische Jungfrau war oder nicht, können wir heute – 2000 Jahre später – nicht mehr abschließend klären. Aus meiner Sicht ist das auch nicht nötig, vielmehr ist es wichtig die Geschichte und die darin verborgene Botschaft zu betrachten und für sich zu deuten.
Eine junge Frau – die mit einem Mann verlobt war – bekommt durch den Engel Gabriel die frohe Kunde überbracht, dass sie schwanger werden wird.
Nun gut, zunächst nichts besonderes, eine Eheschließung war dazu gedacht Nachwuchs zu zeugen um die Familie und den Fortbestand der Sippe zu sichern.
Im Gegensatz zur heutigen Zeit, war das Überlebensnotwendig.
Die genauen Worte des Engels sollen deutlich machen, um was für ein Kind es sich handeln wird, das Maria zur Welt bringen soll.
Der Engel bezieht sich auf die Verheißungen der alten Schriften, welche den Messias ankündigen: „Du wirst schwanger werden und eine Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Die Bestimmung des Namens vor der Geburt durch Gott selbst ist hier die erste Spur, dass dieser Mensch einen besonderen Stellenwert in Gottes Plan einnehmen wird.
Tradition und Brauch besagen, dass nach jüdischer Sitte der Name des Kindes nach der Geburt und zwar vom Vater verkündet wird.
Durch die Worte des Engels soll klar werden, wer der Vater des Kind sein wird.  Die weitere Begründung lässt keinen Zweifel daran, dass Gottes Plan für den Messias in Jesus, seinem Sohn, Gestalt annehmen wird.
Kritisch betrachtet kann man sagen: „Ok, alles schön und gut. Aber Zeichen und Worte kann man im Nachhinein immer deuten und so interpretieren, dass sie eine bestimmte Botschaft verkündet wird. Ganz gleich ob sich das alles in dieser Form zugetragen hat, oder nicht.“
Das stimmt. Allen Skeptikern und Zweiflern sei an diesem Punkt recht gegeben.
Aus meiner Sicht ist es sehr gut, dass es diese zweifelnde Menschen gibt. Sie sind nötig. Sie halten die Diskussion und die Auseinandersetzung mit einem Thema am laufen. Die Skeptiker und Zweifler helfen dabei, dass wir in den Erkenntnisprozessen nicht stehen bleiben.  Das neuen Aspekte eine Chance bekommen und in Betracht gezogen zu werden. Sie übernehmen dadurch ebenfalls einen Teil der Verantwortungen, wie es die „Thesenbringer“ tun.

Zurück zu Maria. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch sie an der Botschaft des Engels gezweifelt hat.
Josef hat gezweifelt. Schließlich hört man nicht alle Tage, dass man den Messias zur Welt bringen und ihn aufziehen soll. Auch er sollte später noch Besuch von einem Engel bekommen. 
Erst viele Jahre später hat sich bewahrheitete, was an den damaligen Tagen so unwirklich schien.
So ist das mit großen Botschaften und Vorhersagen. Sie treten meist nicht sofort ein, sondern benötigen Zeit um sich zu entwickeln und zu reifen.
Gottes Wirken in Jesus – von dessen Geburt bis hin zur Kreuzigung, seinem Tod und zur Auferstehung – hat Jahre in Anspruch genommen.
Wir kennen das auch – in den vergangenen Monaten mehr als zuvor.
Die Krise in all ihren Auswirkungen, im direkten und im indirekten Zusammenhang ist von Dauer und erst wenn Jahre vergangen sind, können wir im Nachhinein sehen was passiert und was nicht passiert ist.

Alles beginnt letztlich mit einer kleinen Initialzündung, ein Funke kaum zu sehen, entfacht ein kleines Licht. Ob und wann es größer wird, ob es der heilsamen oder zerstörerischen Kraft unterliegt, lässt sich zu beginn nicht sagen. Es braucht Zeit.
Zeit um sich zu entwickeln. Zeit um zu wachsen. Zeit um zu reifen.
Dabei nimmt die Umwelt ebenso Einfluss auf die Entwicklung und das Wachstum wie das kleine Licht selbst.

Aus meiner Sicht ist Marias und Josefs Geschichte eine wunderbare Möglichkeit das zu erkennen. Wir können anhand ihrer Geschichte das Leben ein Stück mehr verstehen.
Von der Ankündigung der Geburt Jesu bis hin zur Erfahrungen, dass ihr Sohn auferstanden ist von den Toten und damit die Prophezeiung gänzlich erfüllt hat, vergingen Jahre.  Die einflussnehmenden Menschen haben ihren Teil dazu beigetragen um die Prophezeiung zu ermöglichen. Zu diesen Menschen gehörten positive Wegbegleiter wie Zacharias und seine Frau Elisabeth, die Jünger als enge Freunde und Vertraute Jesu. Auch gehörten die Herausforderer und Feinde wie die Schriftgelehrten und Pharisäer des hohen jüdischen Rates und schließlich Pontius Pilatus, dazu.
All diese Menschen haben aus meiner Sicht ihren Teil dazu beigetragen, dass die große Verheißung des Messias in Erfüllung ging.

Was kann uns diese Geschichte also sagen, welche Botschaft ist in ihr versteckt?
Ich denke, dass auch in uns immer wieder Funken entstehen, die kleine Lichter entfachen.
Grob umrissen spreche ich von Ideen, Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und Hoffnungsmomente.
Aus einer Idee entspinnt sich eine Vorstellung. Aus einem Gedanken entstehen Träume. Aus Gefühlen wird Vertrauen unter Menschen geboren. Aus Vorstellungen werden konkrete Taten. Aus Hoffnungsmomenten erwachsen Zuversicht und Frieden.
Die Assoziationskette lässt sich nun unendlich fortführen und doch haben sie alle etwas gemeinsam:
Diese kleinen Lichter nähren sich aus unseren Lebensumstände, aus unseren Erkenntnissen und durch die Menschen mit denen wir uns umgeben.
Es entstehen Nähe und Verbundenheit und die Lichter in uns wachsen und gedeihen, sie gewinnen an Kraft und Stärke. Und schließlich können auch andere diese Lichter sehen, wir können andere daran teilhaben lassen und erleben dadurch, dass wir wichtig sind für andere.
Weiter können wir als Christen daran glauben, dass diese Lichter in ihrer je ganz eigenen Größe und Intensität ummantelt werden von Gottes guten Mächten, seiner Gnade, seinem Frieden, seiner Liebe.

Zweifeln wir also nicht an ihm, an uns oder an unseren inneren Lichtern, sondern nutzen wir seine Kraft um jeden Tag nach vorn zusehen und zu leben und unser inneren Licht leuchten zu lassen.

Einen gesegneten 4. Advent wünsch ich Dir/Ihnen.

„Fröhliche Weihnachten“ von Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Advent und Weihnachten in diesem Jahr ganz anders: Wenig persönliche Kontakte, keine Kulturveranstaltungen, manche gehen aus Vorsicht nicht in den Gottesdienst. Und wer doch geht, darf nicht singen.
Ich habe den ersten Lockdown ganz gut verkraftet. Aber jetzt bin ich genervt, und meine Stimmung ist eher trübe. Wie geht es Ihnen mit der ganzen Situation? Gerne können Sie mich anrufen, eine Mail oder einen Brief schreiben. Was bleibt uns in diesen Tagen und Wochen?

Zu Hause dürfen wir die Advents- und Weihnachtslieder nicht nur hören, sondern so laut singen, wie wir wollen. Ich habe gemerkt, dass es meine Stimmung schon hebt, wenn ich die alten vertrauten Lieder höre. Noch intensiver ist es, wenn ich mitsinge oder alleine singe. Das, was in mir ist, an Angst und Sorgen und Stress findet seinen Weg nach draußen. Ich fühle mich geerdet und gleichzeitig verbunden mit dem Himmel – vielleicht sogar mit den himmlischen Engelschören, die die Hirten so berührt haben. Wenn wir singen, sind wir verbunden mit allen, die vor uns diese Lieder gesungen haben und wir spüren etwas von der Freude, die sie ausgelöst haben oder wie sie getröstet haben. Durch die Musik wird unser Herz berührt. Und wenn uns dabei Tränen kommen, dann reinigen sie unsere Seele, und wir können nach einer Weile wieder befreit durchatmen.

Wir können die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium Kapitel 2 lesen. Entweder in der eigenen Bibel, dem aktuellen Gemeindebrief oder auch hier im Internet. Und sie auf uns wirken lassen. Sie ist einfach eine wunderbare Geschichte und wirkt durch ihre Schönheit. Wir können uns hineinfallen lassen in die Worte und die Erfahrungen der Menschen von damals und sozusagen andocken an etwas, was größer ist als wir selbst. Und größer als die Pandemie und alles, was uns sonst noch Sorgen macht. Etwas, was Halt gibt und trägt.

Auch im Leben von Maria und Josef ist alles ins Wanken geraten. Gleichzeitig wurden sie immer wieder überrascht, wie es weiterging und doch gut wurde.
Schließlich habe ich mir vorgenommen, die einfachen Dinge neu zu entdecken und wertzuschätzen, denn Jesus ist ja auch unter ganz einfachen Bedingungen zur Welt gekommen: Eine Kerze anzünden und ein paar Minuten still davor sitzen. Mir vorstellen, wie das Licht mein Herz hell und warm werden lässt. Wenn es schneit – einer Schneeflocke zuschauen bis sie schmilzt. Bei einem Abendspaziergang den Sternenhimmel betrachten. Am Heiligen Abend werde ich mit den Kindern wieder Kerzen anzünden für die Menschen, mit denen wir verbunden sind auch über den Tod hinaus und für die, die nicht da sein können. Und aussprechen, was wir an ihnen schätzen bzw. geschätzt haben.

Weihnachtskarten können wir schreiben für ferne und nahe liebe Menschen. Die alte Schulfreundin, zu der wir schon lange keinen Kontakt hatten oder dem Nachbarn, der immer freundlich grüßt beim Vorbeigehen.

Was fällt Ihnen ein, was Ihnen hilft, mutig durch diese Tage zu gehen?

Ich wünsche Ihnen, dass Sie etwas spüren vom Geheimnis und der Freude von Weihnachten und grüße Sie herzlich

Fröhliche Weihnachten Tannenbäumchen

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

19. Dezember 2020

Adventssprüche

Gute Wünsche für die Adventszeit tun dem Herzen und der Seele gut!
Wir haben für euch ein paar dieser Wünsche gesammelt.
Lasst euch überraschen und beschenken, welcher Spruch zu euch kommt.

Du suchst ermutigende, dankbare und segensreiche Worte für einen guten Freund, einem Menschen an Deiner Seite?
Hier wirst du vielleicht fündig …

Der Zufallsgenerator hat diesen Wunsch für dich ausgesucht:

Adventssprüche

Mit einem Rechtsklick auf das Bild kannst du es für dich oder für einen Freund abspeichern und weiterleiten.

Lass es dir gut gehen an diesem 4. Adventswochenende!

Friede sei mit Dir!

Weihnachtsgrüße von Pfarrer Armin Langmann

Frohe Weihnachten!

„Wir müssen uns beeilen, sagte Josef zu Maria. Der Intercity nach Jerusalem kommt gleich. Hoffentlich streiken nicht die Taxifahrer. In Nazareth geht’s wieder zu, wie in Nürnberg am Freitag-Nachmittag!“

Als sie eine halbe Stunde später im ICE “MARTIN- LUTHER“ sitzen, der wesentlich weniger ruckelt, als ein Eselsbuckel, meint 
Maria: „Schön , dass DU für uns das >König David Spa< in Bethlehem reserviert hast. Im Geburtsvorbereitungskurs haben einige davon sehr geschwärmt. Die Entspannung wird mir guttun – und dann kann unser Prinz kommen!“

„Ich hab‘ schon die ganze Zeit die Händel-Musik dazu im Ohr, fährt Josef fort. Ich hab‘ davon eine prima Aufnahme von einem Posaunenchor aus Nürnberg – St. Matthäus unter der Leitung von Andi König „My prince will come“ Toll!“

Maria: „Im Bethlehem-Blog hab ich gelesen, dass sie dort eine topmoderne Entbindungsklinik gebaut haben und eine sanfte Geburt zum Wunschtermin anbieten. Weihnachten wäre doch ein super Termin für unseren Kleinen!“

Josef: „Ja und Geburtsort Bethlehem wäre natürlich auch fantastisch. Wenn in deinem Ausweis steht, dass Du aus „Davids-Stadt“ kommst… das hat doch was!“

Maria: Also, von mir aus bleiben wir ein paar Tage länger und machen die Geburt gleich dort!

Josef: „Sie haben dort auch ein Hirtenfeld mit echten Schafen. Am Eingang kannst Du dir eine Appherunterladen, auf der der Psalm 23 in allen Sprachen der Welt verfügbar ist. „Mir wird nichts mangeln“ – das ist ja wirklich ein Thema, das uns auf der ganzen Welt beschäftigen muss: gerade jetzt, wo die Leute in Kurzarbeit oder auf der Flucht sind, oder so viel Arbeit haben, dass sie ihren Lohn gar nicht genießen können. Jeder will ein großes Stück von dem Kuchen abbekommen, der gerade verteilt wird.“

Maria: Du hast Recht, Josef, die Kinder der Welt schreien in die Nacht des Elends! Die meisten haben nicht das Glück, dass ihnen jemand eine Kiste mit Kleidern oder Spielsachen oder sonstigen schönen Geschenken vorbei bringt. Und die andern, die schon das dritte I-phone haben und die weißen stylischen airline-Kopfhörer – die würden doch niemals mit ihnen teilen oder ihnen etwas abgeben!

Josef: Die Kinder der Welt weinen, weil die Erwachsenen die Welt nicht mit Frieden und Gerechtigkeit organisieren, sondern mit Lug und Trug – der irgendwann ja doch herauskommt, wie bei den Autos der Abgasskandal!

Maria: In den Köpfen der Leute ist eine andere Pandemie längstens da, ein Virus, der immer mehr ansteckt, dass man meint, man käme zu kurz und kriege zu wenig. Dagegen müsste man ein Mittel finden!

Josef: Das Mittel gibt es schon seit einiger Zeit. Es heißt: FEN. Fürchtet euch nicht! Wir verkünden euch große Freude, die aller Welt widerfahren wird, denn euch ist der Heiland geboren, Christus, der Herr, in der Stadt Davids!“

Maria: „Unser Sohn, Josef, sagt Maria leise. Wir wollen ihn Jesus nennen, den Helfer!
Hör doch, die Angels-Band ist auch schon am Üben. Die sind richtig fetzige Rock-Rapper, nicht so süßliche Weihnachtsdudler.

Angels-Band:

„In einem alten Schuppen, in Bethlehem,
da gab es keine Puppen. Es war dort unbequem. In Stroh, musst man den betten,
der doch die Welt sollt retten.
Ein Prinz, ein großer König,
der kommt und hat so wenig
an Prunk und Macht und Glanz, –
braucht keine Weihnachtsgans!
Er rettet uns aus Liebe,-
nein, nicht mit Größenwahn.
Dass uns die Zukunft bliebe,
weil er‘s für uns getan!“ (AL,2020)

Weihnachten bringt Gedanken des Friedens und der Hoffnung in Wohnungen, Häuser und Herzen.

Dieses Jahr ist vieles anders. Besinnen wir uns auf das, was wirklich wichtig ist! Frohe Weihnachten!

Andacht.zu.hause

Als Familie kann man wunderbar eine „Andacht.zu.hause“ feiern – gerade in diesen Tagen der Ausgangsbeschränkungen, des nassen und kalten Wetters.

Wir haben euch eine kleine Andacht zusammen gestellt.
Ihr braucht dafür:
– Eure Familie
– Einen Platz um einen Tisch
– Euren Adventskranz
– Drei weitere Kerzen
– eine mobiles Endgerät mit einem QR-Code Reader
– ca. 20 Minuten Zeit

In diesem Dokument ist die Andacht versteckt:

Wir wünschen Euch ein gesegnetes Wochenende!

Alles Liebe, Eure Tina Höpfner

Online Adventskalender

In diesem Jahr ist alles anders und wenn wir ehrlich sind, dann ist das ist nichts Neues mehr!
Neu sind immer wieder andere Bestimmungen, Verordnungen und die Frage, wie wir all das in unser Leben integrieren. 

Für diesen Advent habe ich mir etwas besonderes ausgedacht und es ist etwas Neues:  Unser „Online-Adventskalender“ mit Impulsen für jeden Tag – bis zum Heiligen Abend!

Herzliche Einladung „vorbei zu gucken“. 
Es wäre schön, wenn das ein oder andere hilft diese Adventszeit zu etwas Besonderem zu machen – gerade wegen oder weil es Corona gibt! 

http://mein.nikodemus.info/kategorie/adventskalender-2020/

Ich wünsche Dir und Ihnen eine gesegnete Adventszeit!

Gottesdienst zum Nachlesen vom 6.9.2020 – „Nur die Liebe vermag zu heilen“

Wie es gelingen kann, mit leidvollen Erfahrungen zu leben.

Teamgottesdienst am 6.9.2020 um 9:30 mit Dorcas Parsalaw aus Tansania, Helga Kamphius aus Lauf und Pfarrerin Eva Kaplick, Nikodemuskirche Nürnberg
Finissage der Ausstellung „Lautloses Leid“
(10 Frauenportraits von Corinna Maron)
Musik: Orgel (Thomas Schlegel) und Oboe (Birgit Wehr)

Pfarrerin Kaplick

Liebe Gemeinde.
Wenn Menschen, die Schlimmes erlebt haben, mit einer Person ihres Vertrauens reden, dann fängt Heilung an. Eine Vertrauensperson – das kann ein sogenannter“ gelernter Helfer“ sein, ein Pfarrer, eine Psychologin, eine Sozialpädagogin wie Frau Maron in einer Beratungsstelle. Oder einfach eine Freundin, ein Freund. Wichtig ist, dass der Mensch gesehen wird, das Leid gesehen wird. Dass es nicht kleingemacht oder wegdiskutiert wird.
Die Bilderausstellung passt meines Erachtens auch deshalb so gut in unsere Kirche, weil die Frauen und ihr Leid von Gott gesehen werden. Das Auge Gottes in unserem Altarbild hat sie liebevoll im Blick.
Viele sind unsicher, wie sie mit traumatisierten oder auch trauernden Menschen umgehen sollen und meiden lieber den Kontakt – aus Angst, etwas falsch zu machen. Dabei reicht es, wenn man einfach nur da ist. Zuhört. Mitleidet. Vielleicht sogar mitweint. Oder fragt: Was kann ich jetzt für dich tun?
So hat Jesus übrigens die Kranken, die zu ihm gebracht wurden auch gefragt. Viele sind in seiner Nähe heil geworden. Der eine hat seine Krücken weggeworfen, der andere fand die Sprache wieder. Eine Frau wagte zu m ersten Mal in ihrem Leben den aufrechten Gang.
Wenn Sie Jesus um Heilung bitten würden, was würden Sie ihm sagen?
Während der Musik (etwas Langsames, Sanftes) ist Zeit zum Nachdenken. Wenn Sie mögen, lassen Sie Ihr Herz mit Jesus sprechen und spüren Sie seine heilsame Nähe.

Pfarrerin Kaplick

Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten, wie dich selbst. Dieses dreifache Gebot war der Nährboden für unser Grundgesetz. Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. So beginnt es. Es ist viel wert, wenn das in einem Land wirklich gilt.
Vieles wurde seit 1949 noch nachgebessert:
So wurde zum Beispiel 1980 die Prügelstrafe an Schulen in Bayern abgeschafft.
Seit dem Jahr 2000 gilt: Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig. Es herrscht also ein Verbot körperlicher Bestrafungen!
Über die sozialen Medien kann jede/r Hüter/in der Menschenwürde sein. Wir „kleinen Menschen“ haben tatsächlich Macht.

Die VW-Werbung auf Instagram im Mai, bei der eine überdimensionale weiße Hand einen dunkelhäutigen Mann erst durch das Bild schiebt und ihn dann in einen Hauseingang schnippt, wurde ganz schnell aus dem Netz genommen, als viele sich über diese Form von Rassismus beschwert haben. Auch die Audi-Werbung Anfang August, die ein kleines Mädchen in Lolita-Pose vor einem Kühlergrill zeigte, erntete einen sogenannten Shitstorm und verschwand ganz schnell. Die Menschenwürde hat gewonnen.

Helga

Gott sei Dank habe ich als Kind keine körperliche Gewalt erlebt. Aber meine Seele wurde verletzt. Als ich 2 Jahre alt war, musste ich ins Krankenhaus. Meine Mutter hat mich einer Krankenschwester übergeben. Dann hat sie sich ganz schnell umgedreht und ist gegangen ohne sich noch einmal umzudrehen. Ich habe mich ungeliebt gefühlt, abgeschoben. Habe es nicht verstanden. Ich hatte kein Vertrauen mehr zu ihr.
Irgendwann als erwachsene Frau habe ich mit meiner Mutter gesprochen. Sie hat mir versucht, zu erklären, dass sie keinen anderen Weg gesehen hat. Ihr hat es fast das Herz gebrochen, mich wegzugeben. Wenn sie sich umgedreht hätte, wäre sie zusammengebrochen und hätte nicht mehr aufhören können zu weinen.
Dieses Gespräch hat mich versöhnt mit der Entscheidung meiner Mutter. Neues Vertrauen ist gewachsen, und die Liebe konnte wieder zwischen uns fließen. Mir ist es wichtig, über das zu reden, was ich tue oder lasse.
Ich glaube, viele kennen ähnliche Erfahrungen. Meine Bitte an euch: Sprecht drüber. Nur so kann die Liebe zwischen den Generationen wieder fließen und ihr kommt in eure Lebenskraft.

Dorcas

Von außen betrachtet sind Menschen ganz verschieden, ich denke nicht nur an Hautfarbe, Haare oder Augen. Es kann auch eine körperliche Behinderung sein die man mit bloßen Augen sehen kann, mehrere Tattoos oder Narben. Die Ersterscheinung eines Menschen ist von vielem geprägt und entscheidet auch, (leider öfters viel zu schnell) den Umgang mit dem Menschen den man vor sich hat. So ist es auch der Fall ob man einen Mann oder eine Frau vor sich hat. Eine körperlich starke oder schwache Person.
Im Inneren sind wir Menschen jedoch alle gleich. Wir haben Gefühle und sind verletzlich egal wir stark wir von außen wirken. Der Mensch kann in vielen Formen leiden. Die einen leiden, weil Ihnen die tägliche Grundnahrung fehlt, weil Ihr Leben zerstört worden ist ohne dass sie etwas dagegen tun konnten. Die anderen leiden an physischen Schmerzen, andere wiederum leiden an einer Krankheit oder an Einsamkeit. Das alles kann im Stillen passieren. Wichtig ist, dass wir alle wissen was Leiden ist und dass es schmerzlich ist! Ich kenne keinen Menschen, der noch nie gelitten hat.
Doch dieser Schmerz kann geheilt werden, wenn wir es zulassen. Stilles Leiden ist am schmerzlichsten, da keiner weiß, wie man helfen kann oder ob man helfen darf. Die Liebe vermag zu heilen. Damit ist auch die Nächstenliebe gemeint. Einander finden und zuhören, gegenseitig Erfahrungen austauschen aber auch füreinander beten um Kraft zu schöpfen, gehört dazu.
Persönlich habe ich auch Leiden empfunden aber ich bin darüber hinweggekommen. Nicht ganz alleine, aber durch viele Menschen die mir zu dieser Zeit nahe waren. Durch den Glauben, der mir Mut und innere Kraft gegeben hat. In uns Menschen passiert viel mehr als das, was das bloße Auge sieht. Das Füreinander-da-sein ist ein schönes Gefühl. Nur die Liebe vermag zu heilen. Wer Liebe teilt, bekommt auch Liebe zurück und lernt sich selbst wieder zu lieben und lernt zu leben.

Musik (lebendig, frisch)
Helga

So ist es mir gelungen, dass meine Lebenskraft und die Liebe wieder zum Fließen gekommen sind: Ich war 37 Jahre alt, da bekam ich Probleme mit meinem linken Knie. Es musste versteift werden. Alles ging gut. Aber ich belastete das andere in der Zeit nach der OP zu sehr und bekam starke Schmerzen. Der Arzt prophezeite mir, dass ich innerhalb eines Jahres im Rollstuhl landen würde, wenn sich der Knorpel genauso schnell zurückbilden würde wie beim anderen Knie. Ich war damals Handballtrainerin und sollte die B-Jugend in die Bundesliga führen, der Vertrag stand schon und ich hatte eine große Karriere vor mir. – Mit diesen Knien ging das nicht mehr. Erst habe ich gehadert. Wurde fast depressiv.
Nach circa 2 Jahren hat sich etwas verändert, und es tat sich eine andere Tür auf: Ich entdeckte besondere Gaben und Fähigkeiten in mir, anderen mit der Heilkraft des Schöpfers zu helfen. Seitdem liebe ich mein versteiftes Knie und würde es für kein Geld der Welt verändern wollen. Denn es hat meinem Leben eine neue Richtung gegeben, eine mit Tiefendimension und voller Liebe zu mir selbst, zum Schöpfer, zu meinem Schutzengel und den Menschen, die mir begegnen.
Ich habe gemerkt: Wenn ich annehmen kann, was mir im Leben an Herausforderungen begegnet, können Leib und Seele heilen. Manchmal ganz anders, als wir denken.

Pfarrerin Kaplick

Das annehmen, was mir geschieht, das ist Lebenskunst. Wohl dem Menschen, dem das gelingt. Ich stelle mir es nur unsagbar schwer vor, zum Beispiel für die Frauen, von denen Corinna Marons Bilder erzählen. Die Gruppenvergewaltigungen erlebt haben oder zusehen mussten, wie ihre Männer und Söhne umgebracht wurden. Ich glaube, wenn mir so etwas zustoßen würde und ich nicht aus lauter Verzweiflung Suizid verüben würde, wäre da eine wahnsinnige Wut in mir. Ich würde denen, die mich so verletzt haben, alles Schlechte wünschen. Und zu Gott sagen: Mit dir will ich gar nicht mehr reden. Du hast das zugelassen!

Helga

Psychologinnen und Psychologen, auch Heiler sagen: Es ist gut, dass du wütend bist. In deiner Wut steckt deine Kraft. Eine Urkraft, die unseren Ururahnen geholfen hat, sich dem Säbelzahntiger entgegenzustellen, wenn Weglaufen nicht mehr möglich war. – Wenn Sie das nächsten Mal wütend sind, spüren Sie mal genau hin, ob Sie auch Ihre Kraft spüren. Die Kraft, zu kämpfen, zu widersprechen oder einfach nur standzuhalten.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auch helfen kann, die Rachegedanken auszusprechen, den oder die Täter zu beschimpfen, vielleicht sogar ihm alles Schlimme zu wünschen. Auch dem Schöpfer meine Wut zu zeigen. So bin ich nicht mehr wehrlos, bin ich kein Opfer mehr. – Wichtig ist es nur, danach die Verwünschungen wieder zurückzunehmen. Nur so bekommt man auch selbst seinen Frieden.

Pfarrerin Kaplick

Aaron Antonovsky, ein jüdischer Medizinsoziologe hat mit Menschen gesprochen, die den Holocaust überlebt haben. Wie kommt es, so fragte er, dass Menschen gesund geblieben sind, die diese Hölle durchleben mussten? Er fand heraus: Menschen bleiben dann gesund, wenn sie ein Kohärenzgefühl entwickeln können. Das heißt; Ein Gefühl, dass ihr Leben in einen großen Gesamtzusammenhang eingebettet ist. Zu diesem Gefühl gehört ein dreifaches Vertrauen:

  1. Das Vertrauen, dass all die Herausforderungen unseres Lebens verstehbar und erklärbar sind.
  2. Das Vertrauen, dass wir die Fähigkeit haben, den Herausforderungen zu begegnen.
  3. Das Vertrauen, dass sich all die Anstrengungen und Mühen unseres Lebens lohnen und einen Sinn haben.

Vertrauen. Damit ist die Mitte unseres Glaubens angesprochen. Was ist Christsein anderes als Vertrauen?

Dorcas

Zum 1. Gedanken möchte ich etwas sagen: „Das Vertrauen, dass all die Herausforderungen unseres Lebens verstehbar und erklärbar sind.“ Wenn zum Beispiel jemand nachts überfallen und ausgeraubt wird, ist das schlimm. Er fragt sich bestimmt: Warum ist das mir passiert? Vielleicht kommt ihm irgendwann der Gedanke: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, wollte eigentlich gar nicht da entlanggehen. Und er nimmt sich vor, in Zukunft besser auf seine innere Stimme zu hören. Oder er überlegt: Hab ich Unsicherheit ausgestrahlt?  Ich könnte einen Selbstverteidigungskurs machen, dann bewege ich mich anders: Gehe aufrecht, trage den Kopf ganz stolz, mache meine Schultern breit, gehe mit festen Schritten. Nicht dass Sie mich falsch verstehen: Ich will damit nicht sagen, dass er selbst schuld ist, an den, was geschehen ist. Aber manchmal lohnt es sich, hinter die Dinge zu schauen, um zu verstehen.

Helga

Mich hat der 2. Gedanke angesprochen: Das Vertrauen, dass wir die Fähigkeit haben, den Herausforderungen zu begegnen.
Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch mindestens eine besondere Gabe oder Fähigkeit hat.
Ein Charisma, das es zu entdecken und zu entfalten gilt. Niemand ist gesichtslos, profillos, farblos, konturlos.

Pfarrerin Kaplick

Dazu fällt mir ein: „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ So heißt es im 1. Petrusbrief.

Helga

Genau. Jeder Mensch hat etwas Einzigartiges, eine ganz besondere Ausstrahlung. Und die ist ganz kostbar. Sie soll in vollen Zügen gelebt werden.

Pfarrerin Kaplick

Zur eigenen Freude: Das kann ich, wow!, um dem Nächsten zu dienen und Gott zur Ehre.

Was können Sie besonders gut? Bei einer Fortbildung mussten wir einmal 10 Sachen aufzählen. Das war ganz schön schwer. Aber alle haben es geschafft und fingen an zu lächeln. Freude und ein gesunder Stolz haben sich ausgebreitet. Nehmen Sie ruhig mal Ihre 10 Finger zu Hilfe. Nach dem Gottesdienst oder heute Nachmittag…: gut kochen, schnell rennen, gut zuhören…..
Der 3. Gedanke war: „Das Vertrauen, dass sich all die Anstrengungen und Mühen unseres Lebens lohnen und einen Sinn haben.“ Ich glaube, das ist die Lebensaufgabe jedes Menschen, herauszufinden warum es sich lohnt bei all dem, was schwer ist.
Helfen kann dabei ein Satz von Jesus: „Lernt von mir. Mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“
Ich habe den Eindruck, dass gerade wir abendländischen Christen einen Nachholbedarf haben bei allem, was leicht ist. Das Schwere, das Ernste und Tiefe, das kriegen wir hin. Aber Ausgelassenheit, Lachen, Spielen, Tanzen, Abenteuer, Risiko, Erotik – das braucht auch seinen Platz in unserem Leben.
Mein Vater war vor 40 Jahren in Tansania und hat von den lebendigen Gottesdiensten geschwärmt.
Wer mehr davon wissen möchte, kann nach dem Gottesdienst Dorcas interviewen.

Eine Professorin in praktischer Theologie in Kiel [Sabine Bobert] schlägt eine Übung im Alltag vor: Jede Stunde halten wir kurz inne und stellen uns vor, wie wir als Kind mit Wasser geplanscht haben.
Die meisten Menschen fangen bei dem Gedanken an zu lächeln, Freude breitet sich aus.
Beobachten Sie doch mal, was bei Ihnen geschieht….

 

Ich wünsche uns, dass wir versöhnt mit uns selbst und dem Leben unseren Weg gehen.