Info-Abend für den neuen Konfi-Jahrgang 2020/2021

Wir laden alle Jugendlichen und ihre Eltern zum ersten Info-Abend für den Jahrgang 2020/2021 ein.

Was macht man im Konfi-Kurs und wie läuft der diesjährige Konfirmandenjahrgang ab?
Wozu kann man konfirmieren und was sind die Themen im Konfi-Kurs?
All das und vieles mehr besprechen wir miteinander und versuchen die offenen Fragen zu klären.

Der Info-Abend findet am 15. September um 19.30 Uhr in der Nikodemuskirche statt.
Aufgrund der aktuellen Lage bitten wir um folgendes:
Pro Familie bitte nur der Konfirmand und ein Elternteil (es passen nur etwa 50 Personen in die Kirche hinein).
Beim Betreten der Kirche bitte eine Nasen-Mund-Bedeckung tragen – am Platz darf die Maske abgenommen werden.
Es gilt ein 1,5m Abstand zwischen haushaltsfremden Personen.

Vielen Dank für die Beachtung!

Wir freuen uns auf den ersten gemeinsamen Abend miteinander und wünsche bis dahin eine gute Zeit!

Ihre Christina Höpfner & Team

Open Air Kino Nr. 2

Herzliche Einladung zum zweiten Openair Sommerkino in Reichelsdorf.  Die Veranstaltung ist eine Kooperation Jugenden aus Niko und Reichelsdorf.

Der Eintritt ist frei, Getränke können erworben werden.

Es wird der Film 25 km/h zu sehen sein.

Bitte meldet euch im Vorfeld bei Anja Fuchs (anja.fuchs@elkb.de) an.

Wir freuen uns auf euch!

Download: Flyer #2

Rückblick: Jugendkino im Schatten der Kirche

Ein lauer Sommerabend, Kerzen, Lichterschläuche, Essen und Getränke sowie die Musik der Beatles und eine Leinwand an der Stelle, wo sich sonst die Kirchentür befindet…

Das alles gab es beim ersten Open Air Sommerkino in der Region West, das am 15. August auf dem Reichelsdorfer Kirchplatz stattfand. Durch die große Fläche des Kirchhofes konnten auch die vorgeschriebenen Abstände problemlos eingehalten werden und einem schönen Abend stand nichts im Weg.

Nachdem die Sonne langsam hinter dem Gemeindehaus untergegangen war begrüßte Pfarrerin Anja Fuchs die anwesenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer kurzen stimmungsvollen Andacht.

Pünktlich nach dem neun-Uhr-Läuten wurde dann das Geheimnis um den Film gelüftet. „Yesterday“, ein brandaktueller Film, der auf eine skurril lustige Variante die Songs der Beatles aufgreift, wurde gezeigt.

Der Abend stieß unter den Anwesenden durchweg auf positive Resonanz, weswegen wir uns entschieden haben, im September die Aktion zu wiederholen. 

 

Du hast es leider verpasst? Kein Problem: Es gibt zweites Open Air Kino. Schau mal hier!

Pfingsten – der Heilige Geist!

Dieses Wochenende feiern wir das Pfingstfest!
Doch was bedeutet das Fest eigentlich und wie können es Kinder gut verstehen?

Ein Erklärungsversuch:

Von Löwenzahn und Pusteblume

Ihr kennt die Pusteblumen. Löwenzahn heißt die Pflanze eigentlich. Weil sie so ge- zackte Blätter hat, wie Zähne. Und sie hat ganz tolle, leuchtend gelbe Blüten, wie lau- ter kleine Sonnen auf der Wiese. Aber das schönste ist: Wenn die Blume verblüht ist, verwandeln sich die gelben Blütenblätter in eine weiße, flauschig-leichte Kugel aus lauter kleinen Schirmchen. Wenn der Wind bläst, oder wenn wir auf diese Kugel pus- ten, dann fliegen die kleinen, flauschigen Schirmchen davon.

Viele Leute sagen: Löwenzahn ist nicht gut. Es ist ein Unkraut. Es muss weg. Der Lö- wenzahn soll nicht auf dem grünen Rasen wachsen. Die tausend kleinen Schirmchen sind nämlich nicht nur schön anzusehen. An jedem einzelnen hängt unten dran ein Samenkorn. Es fliegt durch die Luft bis es irgendwo landen kann. So verbreitet sich der Löwenzahn weit über den Garten oder die Wiese hinaus, vielleicht sogar bis in andere Städte und Länder. Manche ärgern sich. Andere freuen sich. Weil man das nicht aufhalten kann. Weil der Löwenzahn überall einen Platz zum Wachsen und Le- ben findet. Die gelben Blüten kommen überall hin und machen die Welt ein bisschen bunter.

Eine Geschichte vom allerersten Pfingstfest
Die Jünger waren in Jerusalem. Petrus und Johannes, Thomas und Matthias sowie alle anderen und auch die Frauen und Maria. Sie kamen oft zusammen. Es gab ein Haus, in dem sie sich treffen konnten. Dort war es eng, aber sie waren sich nahe. Jeden Tag begann Johannes mit einem Lächeln. Er erinnerte sich an den Ostermorgen. An das Grab, das leer war. Und wie er Jesus lebendig gesehen hatte. Aber im Lauf des Tages verdunkelte sich sein Blick. Mit den anderen Jüngern zusammen sein, das war ja schön und gut. Aber es war eng im Haus. Nach draußen gehen war nicht so einfach. Es war sogar gefährlich. Die Leute, die Jesus verurteilt hatten, fanden immer noch: Dieser neue Glaube ist wie ein Unkraut. Reißen wir es aus, bevor es weiter wachsen kann. Die Jünger hatten Angst, man könnte auch sie ins Gefängnis werfen. Nur wenn sie unter sich waren, sprachen sie über Jesus. Sie erzählten einander, was sie mit Jesus erlebt hatten. Manche Worte von Jesus hatten sie noch genau im Gedächtnis: „Selig seid ihr, wenn ihr jetzt weint – denn ihr werdet getröstet werden.“ Petrus blickte in die Runde: „Das gilt auch jetzt. Gott wird uns helfen.“ Da waren die Männer und Frau- en für einen Moment wieder ganz froh. Halleluja! Jesus lebt! Das sangen sie gemeinsam. Aber rausgehen, anderen davon erzählen, das trauten sie sich nicht. Lieber nicht auffallen.

50 Tage lebten sie nun schon so. Im großen Zimmer (der Jünger) war es ganz still. Keiner hatte Kraft, um die anderen aufzumuntern. Jeder war nur für sich. Müde und ohne Energie. Aber plötzlich – vom Himmel her – ein Hauch. Wie ein Flüstern. Fast nicht hörbar. Wurde dann lauter… ein Geräusch wie wenn der Wind weht. Matthias hob den Kopf und sah sich um. „Hört ihr das auch?“, wollte er fragen. Da war der Raum schon ganz erfüllt von einem Rauschen. Alle waren aufgesprungen. Schauten sich staunend um und die Herzen klopften wie wild. Es erschienen ihnen kleine Feuer- flammen. Die setzten sich auf jeden, der im Raum war. Kein normales Feuer. Nichts, was brennt und weh tut. Aber doch ein Leuchten. Eine Energie. Ein Hauch von etwas Neuem. Es war bei allen. Über allen. In allen. Sie spürten es in ihren Herzen. Da war etwas in Bewegung. So etwas hatten sie noch nie gespürt. Alle gleichzeitig begannen sie zu sprechen. Halleluja! Praise the Lord! … (möglichst weitere Sprachen einfügen). Da hielt es die Männer und Frauen nicht mehr in dem engen Zimmer. Alle drängten sich nach draußen. Mitten hinein in die Stadt. Mit leuchtenden Augen und mit festen Stimmen erzählten sie von Jesus. Ganz laut, ohne Angst. Sprachen, die sie nicht ge- lernt hatten, konnten sie sprechen. Egal wer ihnen begegnet ist, jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Darunter auch Menschen, die aus fernen Ländern ge- kommen waren. Hunderte verschiedene Sprachen – und wer zuhörte, verstand: Wie groß Gott ist. Welche Wunder er tun kann. Und dass mit Jesus das größte Wunder geschehen ist. Die Worte der Jüngerinnen und Jünger berührten viele Herzen. 3000 Menschen ließen sich taufen nach diesem Tag. Die hatten die brennende Flamme im Herzen auch gespürt. Die blieben auch nicht in ihren Zimmern sitzen. Die gingen nach draußen und erzählten von Gott. Immer mehr Menschen kamen zu der ersten Gemeinde dazu. Und in der Nachbarstadt und im Nachbarland genauso. Es lag nicht allein an den Worten. Es lag an dem Windhauch in der Luft, an der feurigen Energie. Da drin war Gott. Da drin war Jesus. Es war ihre Geistkraft, mit der sie bei uns Men- schen wirken. Die hat die Menschen begeistert und auf den Weg gebracht. Das tut sie bis heute. An Pfingsten erinnern wir uns daran.

Wie die Pusteblume an Pfingsten erinnert
Pusteblumen kann man den ganzen Sommer über auf den Wiesen entdecken. Habt ihr Lust, auf einem Pfingst-Spaziergang nach einer Pusteblume zu suchen? Seht euch die Kugel einmal genau an! Auch auf dem Bild kann man es erkennen: Die vielen ein- zelnen Samenschirmchen sind kunstvoll miteinander verbunden und bilden so eine wunderschöne Kugel. Wie die Jünger, die eine gute und schöne Gemeinschaft waren. Wie wir, die in der Kirche und Gemeinde zusammenleben und zusammenhalten. Got- tes Geist verbindet uns und er bringt uns auch in Bewegung. Habt ihr Lust, einmal kräftig auf die Pusteblume zu pusten? Oder wollt ihr dem Löwenzahn Zeit lassen bis ein Windstoß kommt? In jedem Fall geht die Reise dann weiter. Wie schön! Die Sa- men finden immer wieder einen Platz, wo die Pflanze wachsen und blühen kann. Ob auch in Afrika oder Neuseeland Pusteblumen wachsen, weiß ich nicht. Aber Men- schen, die an Gott glauben, gibt es jetzt überall auf der Welt. Überall können Men- schen von Gottes großen Taten hören. Niemand konnte den Glauben an Jesus aufhal- ten. Mit den ersten Jüngern an Pfingsten hat es begonnen. Und jetzt gibt es überall Gemeinden wie bei uns. Der Heilige Geist ist lebendig und stark. Er weht wie ein Wind überall hin. Und überall ist der Samen aufgegangen. …. Die Pusteblume erinnert da- ran.

Gebet
Lebendiger Gott, wir danken dir für deinen Geist.
Er hat die ersten Jünger stark gemacht und gibt auch uns neue Energie.
Wir bitten dich: Sende deine Kraft zu allen, die sich schwach oder mutlos fühlen. Sende deine Hilfe zu allen, die verfolgt werden oder Not leiden.
Sende dein Licht zu allen, die traurig oder krank sind.
Sende deinen Geist zu allen, die dich suchen.
AMEN.

Quelle: Gottesdienstinstitut

Christi Himmelfahrt – mal anders!

Ja, es hat mich erwischt – ich bin mal wieder im Fieber!
Es ist Musik in meinen Ohren. Es ist mir ein inneres Blumenpflücken. Mein Lachen erfüllt den Raum und hin und wieder rollen ein paar Tränen aus Rührung, aus Mitgefühl, aus Freude.
In diesen Tagen der Corona-Krise ist das für mich wie ein Gottesdienst. Die gute Botschaft ist versteckt in den Texten, den harmonischen Tönen und den den magischen Momenten unter den Künstlern.  Es bietet mir eine Farbpalette der positiven Energie. Es zeigt das Leben in seiner ganzen Breite. Die Menschen sitzen zusammen, erzählen sich aus ihrem Leben. Ihre persönlichen Geschichten werden lebendig, wenn sie uns an ihren Höhen und Tiefen, an ihrer Freude und an ihrem Schmerz teilhaben lassen.
Das Leben besteht nicht aus Glitzer und Ruhm. Niemandem fällt etwas in den Schoß und der Erfolg kommt auch nicht von allein.
Ilse, Jan, Mo, Paddy, Lea, Max und Nico teilen ihre Songs miteinander und erzählen dabei ihre jeweils ganz eigenen Geschichten. Vereint auf einem Leedersofa in Südafrika erleben wir die Musiker von aus einer ganz neuen Perspektive. Die großen Themen des Lebens finden ihren Platz: Tod und Sterben, Flucht und Heimat, Angst und Hoffnung, Wünsche und Träume. Alles verpackt in lyrische Zeilen und berührenden Tönen. Menschen legen ihr Herzblut in die Schöpfung eines Anderen, um zu berühren, zu ehren, sich zu verbinden und mit Liebe anzufüllen.
Glaube und Hoffnung kommen zur Sprache. 

„Lay your weapons down!“ Ist ein Liedtitel von Ilse DeLange. Er fordert uns auf, die „Waffen“ nieder zu legen, einander mit Liebe und Respekt zu begegnen, einander im Blick zu behalten und nach dem Einzigartigen in jedem Einzelnen von uns zu suchen. Vor einer Diskussion konnte wir das im Anderen sehen, vor einem Streit war der Blick liebevoll – dahin wollen wir zurück!
Gerade in der jetzigen Zeit ist es für mich ein wunderbares Bild – in polarisierenden Zeiten wird der Versuch unternommen, Menschen auf die eine Seite zu ziehen um zu gewinnen und sich von der anderen, scheinbar gegensätzlichen Seite, abzuwenden. Der Blick in die Geschichte lehrt uns, dass die Wahrheit nie auf nur einer Seite zu finden ist, sondern sich aus verschiedenen Einzelheiten zusammensetzt. Das sie nicht auf einmal geschrieben, geprüft und gefunden ist, sondern dass wir Prozesse brauchen um ein Bild aus einzelnen Teilen zusammen zu fügen.
Ein Buch besteht nicht aus nur einer Seite, sondern aus vielen Einzelnen die zusammengefasst eine Geschichte erzählen.
Ich wünsche uns, dass wir in allen Diskussionen einander aufrecht und mit Respekt begegnen um das gemeinsame Ziel  nicht aus den Augen zu verlieren. 

Die Fernsehsendung – von der ich zu Beginn schrieb – heißt „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ und ist unter diesem Link zu finden:

https://www.tvnow.de/shows/sing-meinen-song-das-tauschkonzert-7007/staffel-7/episode-3-ilse-delange-3147866

Ich lade euch ein, lasst euch in die Wärme und Liebe dieses Abends entführen, tankt auf durch wunderbare Musik und die herzlichen und liebevollen Begegnungen an diesem Abend zwischen Ilse, Jan, Mo, Paddy, Lea, Max und Nico. 

Ich wünsche euch ein wunderschönes, verlängertes Wochenende…

Seid gesegnet!

Wir sind dabei!

Nikodemus meets Hamburg

Wir sind überrascht und sehr glücklich darüber, dass sich unsere Steinschlange rund um die Nikodemuskirche so sehr verlängert, wie sie es gerade macht.
Auch in der Stephanuskirche-Gebersdorf hat sich schon ein kleiner Bruder gebildet und wird täglich um neue Steine erweitert!   

Der Impulsgeber zu unseren Steinschlangen war ein mit einem Gemeindemitglied befreundetes Ehepaar aus Hamburg.

Sie treffen sich einmal im Jahr persönlich und halten Kontakt über die sozialen Medien.

Das Hamburger Paar entdeckte vor längerer Zeit an einem an einem nahegelegenen Spielplatz eine bunte Steinschlange und veröffentlichte ein Bild auf dem WhatsApp-Status.

Das war unser berühmter „Stein des Anstoßes“ und wir begannen in Nikodemus und Stephanus mit dem Bau unserer Schlangen mit bereits tollen und sehenswerten Ergebnissen. Manchmal sind es kleine und feine Impulse, die uns anregen etwas Größeres anzustoßen – so war es mit Tom, seiner Frau und uns!

Wie wir jetzt erfuhren, wurde  die Schlange an diesem Hamburger Spielplatz leider zerstört, doch bereits nach und nach wieder aufgebaut, allerdings es fehlen dennoch einige Steine. 

Doch was hat das mit uns zu tun?
Nikodemus meets Hamburg – wir können helfen! 

Tom, der mehrmals wöchentlich an dieser Stein-Schlange in Hamburg vorbei kommt, hat sich bereit erklärt Post zu empfangen. Post für Schlangenglieder !!!

Nachdem ihr uns in Nikodemus oder Stephanus mit euren Steinen beglückt habt (je nachdem wo ihr wohnt) wäre es super, wenn ihr also auch einen bemalten Stein in Hamburg hinterlassen könnt.
Ihr sucht, findet, bemalt und packt den Stein in einen Umschlag!
Dann schickt ihr ihn an folgende Adresse: 

Thomas Wittenburg
Freihafenstrasse 14
20539 Hamburg

(Achtet bitte darauf, dass die bemalten Steine in einen normalen Hausbriefkasten passen und frankiert den Umschlag ausreichend mit Briefmarken!) .

Tom wird ihn dann an die Schlange legen und von Zeit zur Zeit Updates posten, die auf unserem Blog veröffentlicht werden.

Nikodemus meets Hamburg

Ein Rätsel für die ganze Familie

Wie gut kennst du dich in der Bibel und der Nikodemuskirche aus?
Bei unserem  Kreuzworträtsel findest Du es heraus!
Ihr könnt es in der Familie lösen oder mit Freunden…
Du musst es nur ausdrucken und schon kann es los gehen.
Die Lösung ist auf der letzen Seite auch schon mit dabei – also passt gut auf!

Wir wünschen dir viel Spaß dabei!

Eine Buchempfehlung „Tschick“

Und wieder haben wir eine Corona-Woche vor uns. Ok – ab Mittwoch mit weiten „Lockerungen“ und dennoch ist und bleib die Zeit herausfordernd.

Da hilft es, wenn man ab und zu ein gutes Buch findet, sich aufs Bett oder das Sofa „gammelt“, die Welt dort draußen ausblendet und abtaucht in eine fesselnde und witzige Geschichte.

Deshalb  heute eine Buchempfehlung: „Tschick“ 

Maik Klingenberg, 14 Jahre alt und aus einem zwar wohlhabenden, aber zerrütteten Elternhaus in Marzahn, einem Stadtteil von Ost-Berlin, ist in seiner Klasse ein Außenseiter. Deshalb wird er zu Beginn der Sommerferien auch nicht zum Geburtstag der Klassenschönheit Tatjana Cosic eingeladen, in die er heimlich verliebt ist. Er gilt einfach als zu langweilig. Eines der wenigen Male, bei dem er in seiner Klasse auffällt, ist der Moment, als er im Deutschunterricht seinen Aufsatz vorliest, in dem er mit frappierender, aber liebevoller Offenheit von seiner alkoholkranken Mutter erzählt. Der Lehrer ist entsetzt, die Klasse lacht und nennt ihn seitdem Psycho. Niemand versteht, wie man so ungeschminkt über seine Mutter schreiben kann.

Auch der neue Mitschüler Tschick (eigentlich Andrej Tschichatschow), ein wortkarger russischer Spätaussiedler, der hin und wieder sichtlich betrunken zum Unterricht erscheint, ist ein Außenseiter. Und auch er wird von Tatjanas Geburtstagsparty ausgeschlossen. Maik, der bis zuletzt hofft, doch noch eingeladen zu werden, zeichnet als Geschenk für Tatjana in mühevoller Arbeit mit Bleistift ein Beyoncé-Poster aus einer Zeitschrift ab. Doch der letzte Schultag kommt, ohne dass etwas geschieht. Obendrein wird klar, dass Maiks Mutter mal wieder in die Entzugsklinik muss und sein Vater die Zeit nutzen will, um mit seiner jungen Assistentin in den Urlaub zu fahren. Maik wird die Sommerferien also allein verbringen müssen. Da erscheint plötzlich Tschick mit einem gestohlenen, klapprigen, hellblauen Lada Niva vor der Haustür…

Ihr könnt diese Buch mit Sicherheit in der Buchhandlung vor Ort finden:
Buchhandlung Pelzner, Eibacher Hauptstraße 50 

https://www.buecher-pelzner.de

Viel Spaß beim Lesen! 

Kresse ziehen mit Kindern

„Alles im grünen Bereich – ein Wochenendprojekt“  

Es ist grün, herrlich „nussig“ im Geschmack und beinhaltet viele wichtige Vitamine.
Ich schreibe von „Kresse“ einem kleinen grünen Keimling, welchen ihr wunderbar zuhause auf der Fensterbank  gemeinsam mit den Kindern anbauen könnt.
Wie das geht?
Hier im Link findet ihr alle wichtigen Infos und die Anleitung für den Kresseanbau: https://utopia.de/ratgeber/kresse-pflanzen-und-pflegen-so-erntest-du-die-gesunde-pflanze-zu-hause/

Kresse enthält unter anderem Eisen, Folsäure und Vitamin C. Drei wichtige Nährstoffe für unser Blut und das Immunsystem.
Besonders zur aktuellen Corona-Zeit ist die Unterstützung unsere Immunsystems sehr wichtig, damit wir gesund bleiben.
Mit Kresse könnt ihr ganz einfach täglich eine gesunde Menge dieser Nährstoffe zu euch nehmen. 

Für Kinder ist dieses Projekt besonders spannende, da sie täglich etwas Neues beobachten können.
Vom Samenkorn, über den Keimling bis hin zur einzelnen Pflanze ist jeder Schritt der Entwicklung mit den eigenen Augen zu erkennen. Die Kinder können anschließend selbst ernten und auf einem Butterbrot mit Freuden die selbstgezogene Kresse genießen.
Ach übrigens schon entdeckt? Unser Rezept: Brotbacken für Leib und Seele 

Das Wochenende ist genau die richtige Zeit um mit dem Anbau zu beginnen. 

Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende! Bleibt gesund! 

Eure Tina Höpfner, Diakonin