Buchempfehlung: Herr der Diebe

Ein Buchrezension eines jüngeren Gemeindemitglieds:

„Herr der Diebe“ von Cornelia Funke

EAN / ISBN-13: 9783791504742

In dem Buch „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke geht es um zwei Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter vor ihrer Tante nach Venedig fliehen.

Kurze Inhaltsangabe

Dort treffen sie auf weitere Waisenkinder und schließen sich ihrer Bande, die von einem Jungen, der sich selbst „Herr der Diebe“ nennt gegründet wurde.

Als die Kinder einen Auftrag von einem Mann namens Conte erhalten verändert sich ihr Leben im Sternenversteck schlagartig.

Persönliche Meinung

Der Schreibstil von Cornelia Funke lässt einen das Gefühl haben mit in der Geschichte drinnen zu stecken.

Bei anderen Büchern läuft die Handlung wie ein Film ab, aber bei „Herr der Diebe“ hat man das Gefühl jeden einzelnen Charakter persönlich zu kennen.

Leider konnte mich dennoch das Ende dieses Romans nicht überzeugen.

Im Gegensatz zum Rest der Geschichte ist es sehr unrealistisch und abstrakt

Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der mit ein paar wunderbaren Kindern durch die Straßen Venedigs ziehen und den Alltag vergessen will.

Wir sind dabei!

Nikodemus meets Hamburg

Wir sind überrascht und sehr glücklich darüber, dass sich unsere Steinschlange rund um die Nikodemuskirche so sehr verlängert, wie sie es gerade macht.
Auch in der Stephanuskirche-Gebersdorf hat sich schon ein kleiner Bruder gebildet und wird täglich um neue Steine erweitert!   

Der Impulsgeber zu unseren Steinschlangen war ein mit einem Gemeindemitglied befreundetes Ehepaar aus Hamburg.

Sie treffen sich einmal im Jahr persönlich und halten Kontakt über die sozialen Medien.

Das Hamburger Paar entdeckte vor längerer Zeit an einem an einem nahegelegenen Spielplatz eine bunte Steinschlange und veröffentlichte ein Bild auf dem WhatsApp-Status.

Das war unser berühmter „Stein des Anstoßes“ und wir begannen in Nikodemus und Stephanus mit dem Bau unserer Schlangen mit bereits tollen und sehenswerten Ergebnissen. Manchmal sind es kleine und feine Impulse, die uns anregen etwas Größeres anzustoßen – so war es mit Tom, seiner Frau und uns!

Wie wir jetzt erfuhren, wurde  die Schlange an diesem Hamburger Spielplatz leider zerstört, doch bereits nach und nach wieder aufgebaut, allerdings es fehlen dennoch einige Steine. 

Doch was hat das mit uns zu tun?
Nikodemus meets Hamburg – wir können helfen! 

Tom, der mehrmals wöchentlich an dieser Stein-Schlange in Hamburg vorbei kommt, hat sich bereit erklärt Post zu empfangen. Post für Schlangenglieder !!!

Nachdem ihr uns in Nikodemus oder Stephanus mit euren Steinen beglückt habt (je nachdem wo ihr wohnt) wäre es super, wenn ihr also auch einen bemalten Stein in Hamburg hinterlassen könnt.
Ihr sucht, findet, bemalt und packt den Stein in einen Umschlag!
Dann schickt ihr ihn an folgende Adresse: 

Thomas Wittenburg
Freihafenstrasse 14
20539 Hamburg

(Achtet bitte darauf, dass die bemalten Steine in einen normalen Hausbriefkasten passen und frankiert den Umschlag ausreichend mit Briefmarken!) .

Tom wird ihn dann an die Schlange legen und von Zeit zur Zeit Updates posten, die auf unserem Blog veröffentlicht werden.

Nikodemus meets Hamburg

Ein Rätsel für die ganze Familie

Wie gut kennst du dich in der Bibel und der Nikodemuskirche aus?
Bei unserem  Kreuzworträtsel findest Du es heraus!
Ihr könnt es in der Familie lösen oder mit Freunden…
Du musst es nur ausdrucken und schon kann es los gehen.
Die Lösung ist auf der letzen Seite auch schon mit dabei – also passt gut auf!

Wir wünschen dir viel Spaß dabei!

Die Nikodemus-Mitmachschlange

Und hier ist sie – die Schlange – also DIE Schlange, UNSERE Schlange …eine Mitmachschlange.

Eine Idee aus dem Papa-Stammtisch des Kinderhauses.

Wir haben den Anfangsstein – siehe Foto – an der Hecke des Kinderhauses deponiert … erstmal etwas unauffällig, damit das Werk keine neuen Freunde findet.



Stand 30.4. um 20:42:


Jeder kann mitmachen.

Derjenige, der sich denkt es ist nett mal einen Stein anzumalen
Der, der sich denkt „ich mache den schönsten Stein“
Der, der sich denkt, da mache ich einfach mal mit
Die Familie, die sich freut etwas zu tun zu haben
Diejenigen, die auch mal mitmachen wollen bei irgendwas.
Diejenigen, die ihren Enkeln einen Gruß dalassen wollen
Die, die ihren Omas und Opas einen Gruß zukommen lassen wollen
Die, die vorsichtshalber mal etwas zum Muttertag basteln möchten
Die, die einfach Spaß daran haben

Die Aufzählung geht ins Unendliche.

Regeln

Ja, gibt’s – so wie immer.

  • Bitte keine Felsbrocken hinlegen und auch nicht ein Kilo gefärbte Kieselsteine.
  • Die Schlange will liebevoll wachsen, die Mitmacher sollen sich Mühe geben bei der Gestaltung ihres Steines oder ihrer Steine.
  • Sie muss auch nicht lang werden, sie kann auch fett werden, so dass man Steine nebeneinander legen kann – aber dann bitte vom Kopf weg nach hinten und nicht zwischendrin.
  • Und wir hoffen, dass niemand die Schlange kaputt macht.

Filmtipp: Das Leben des Brian

Vielen Dank an ein Gemeindeglied für die Zusendung dieses Textes!

Das Leben des Brian

Jedermanns Sache wird es nicht sein – wir sind hier auf einer kirchlichen Seite, englischen Humor versteht nicht jeder, aber dennoch:
Ein absoluter Klassiker aus der Monty Python Zeit ist seit einigen Wochen auf youtube offenbar erlaubt und kostenfrei freigeschaltet.

 

Bei allem bitterem Humor hat der Film sogar einen gewissen Tiefsinn.
Um diese Zeit herum wurde auf den Messias tatsächlich gewartet – also nicht, dass er in 500 Jahren kommt, sondern „jetzt“.
Insofern hat der Job als Prediger mit neuen Ideen damals tatsächlich geboomt.

Man muss ja nicht den ganzen Film gut finden, bis auf den Lateinunterricht vielleicht, die damalige Gleichstellung von Männern und Frauen, die ganz wichtige Bedeutung der Volksfront von Judäa (oder war es die Judäische Volksfront), den freundlichen Hinweis „jeder nur ein Kreuz bitte“ … und und und … die Sprüche darin sind Klassiker.

Wundervoll ist das Lied am Ende – und das ist aus tiefster Seele gesprochen – gerade heutzutage!
Untertitel sind sichtbar, vielleicht pfeift der Eine oder Andere den Song mit.

„Always look on the bright side of life“

Und wenn wir ganz ganz viel Glück haben, dann singt uns die Band Barfuss (wenn es denn erlaubt ist den Song zu spielen) in der Nikodemuskirche bei einem gemeinsamen Gottesdienst den Song live vor.
…in vielen Wochen, damit uns allen nichts passiert.

Filmtipp: Ghandi

Vielen Dank an ein Gemeindeglied für die Zusendung dieses Textes!

 

„Ghandi“ – einer der ganz ganz großen Filme!

Ein kleiner Anwalt aus Indien schafft es die Welt zu bewegen – ich geben den (geschichtlich bekannten) Spoiler, dass er am Ende erschossen wird.

Der Film stammt zwar aus dem Jahr 1983, doch ist in seinen Aussagen heute immer noch gültig.

Für das relativ wenige Geld, was er bei den einschlägigen Anbietern kostet bekommt man immerhin drei Stunden Unterhaltung für einen Film, der (wenn ich das richtig gezählt habe) immerhin 8 Oscars eingeheimst hat.

Filmtipp: Mamma Mia

Vielen Dank an ein Gemeindeglied für die Zusendung dieses Textes!

 

„Mamma Mia“ – Der Abba Spielfilm.

Die Songs kann man der Reihe nach bei youtube ansehen, doch das ersetzt nicht das Filmerlebnis, da nur die Gespräche zwischendrin den Film ausmachen.

Romantik, gute Musik, fast schon eine Geschichte einer Patchworkfamilie „andersrum“ – und letztlich noch ein Happy End.

Der Film hat aus meiner Sicht ganz verschiedene Ebenen, die man für sich entdecken kann, wenn man das will – von ganz flach bis ganz tief kann man alles hinein interpretieren wenn man möchte.

Muss man aber nicht.

Wenn die Abende jetzt länger werden und man hat die Technik:

Beamer im Garten aufbauen und zusammen ansehen – also mit der Hausgemeinschaft natürlich.

Wenn Balkons in der Nähe sind und es niemanden stört und alle auch zu Hause bleiben können … warum nicht andere teilhaben lassen.

Filmtipps für die ganze Familie

Vielen Dank an ein Gemeindeglied für die Zusendung dieses Textes!

 

Folgende Filme empfehle ich gerne für die Familie – insbesondere für die Jugendlichen so ab 12 – 14:

    • Die Säulen der Erde
    • Die Päpstin
    • Luther

 

Die Saga „Die Säulen der Erde“ ist ein Mehrteiler, der den Weg eines jungen Mannes zeigt, welcher im Mittelalter aus seinem Heim ausbricht und lernt Kirchen zu bauen.

Persönliche Schicksale vermischen sich mit interessanten historischen Fakten und sogar teilweise mit Lehrwissen über Romanik, Gotik und den Baustil über die Jahrzehnte hinweg.

Parallele zu heute: Die Menschen waren entschleunigt – doch Intrigen gab es damals wie heute.

 

Die Päpstin“ – gab es sie wirklich oder gab es sie nicht – hätte es sie gegeben und hätte die Kirche damals ihr Konzept durchgezogen … wer weiß, was heute mit der evangelischen Kirche wäre.

Jedenfalls eine interessante Überlegung.

 

Luther“ – für mich ein „must have“ Film.

Eine tolle Verfilmung. Ob das nun alles so war wie es gezeigt wird sei dahingestellt.

In der Reihe der von mir empfohlenen Abendunterhaltung „passt“ er jedenfalls.

Wer Mittelalter, etwas Fantasy und geschichtliche Filme nicht mag, für den ist das natürlich nichts.

Ich selber habe die Filme jeweils mehrfach gesehen und sie haben mir großes Vergnügen bereitet.

Familienessen digital

Vielen Dank für die Zusendung dieses Textes eines Gemeindeglieds!

Ein gemeinsames Essen in der Coronazeit mit Bekannten oder Verwandten, die am Ende noch hunderte Kilometer weg wohnen – geht das ?

Ja es geht.

Diverse Plattformen bieten Videotelefonie an.

Wenn es etwas kleiner sein soll, dann kann man sich per WhatsApp mit bis zu vier Parteien verbinden, das funktioniert recht gut über das Handy (mit ein bisschen Kniffelei auch über ein Tablet), es gibt Skype oder die freie Plattform Jitsi.

Jitsi ist wohl am einfachsten – eine App für Android, IOS und mit der Möglichkeit den Chat in einem Browser per gesendetem Link zu erhalten.

Wir hatten das große Vergnügen, dass ein Teilnehmer des „großen Essens“ vorab eine Kiste mit den notwendigen Zutaten eines 5 Gänge Menüs den vier teilnehmenden Videochatparteien zur Verfügung gestellt hatte.

Dabei waren:
Partei Nr. 1:  Oma, Opa
Partei Nr. 2.: Bruder, Lebensgefährtin
Partei Nr. 3: zwei Neffen
Partei Nr. 4: Unsere dreier Familie

Jeder hatte sich im Vorfeld bemüht die Zubereitungszeit der diversen Gänge zu optimieren, so dass es möglich war (fast) gleichzeitig miteinander zu Essen und sich auf dem Bildschirm darüber – oder die diversen Schwierigkeiten, welche  beim Essenkochen auftraten – auszutauschen.

Man braucht auch keine fünf Gänge – vielleicht ist es für den einen oder anderen auch einfach schön gemeinsam miteinander zu speisen und sich darüber zu unterhalten, wie gut ein Leberwurstbrot schmeckt.

Es muss ja auch nicht lang sein.

Ein gewisses Gemeinsam  ist ein schönes Erlebnis, und wenn es funktioniert – warum nicht ?