Eindrücke vom Erntedank-Konzert des Seniorentreffs am 7.10.2020

Am 7.10.2020 um 14:30 ist der Seniorentreff wieder zusammen gekommen, dieses Mal zu einem schönen Erntedank-Konzert in der Nikodemuskirche mit Andreas Rüsing am Klavier und an der Orgel.

Wie man an den Bildern erkennen kann war fast jeder Platz besetzt. Man sieht also, dass es ein großes Verlangen nach Gemeinschaft gibt.

Wir von Seniorentreff-Team haben uns sehr gefreut, dass unsere Ideen Anklang finden und wir werden uns weiterhin bemühen dass Treffen stattfinden können.

Die Generation 65+ trifft sich wieder

Eindrücke vom Liedernachmittag mit Fritz Gruner am 9.September

Nächste Treffen:

7. Oktober um 14.30 Uhr

Erntedank-Konzert mit Andreas Rüsing, Organist und Komponist
Kurzandacht: „Trotzdem danke!“ – was trotz Corona gut war.

11. November um 14.30 Uhr

Traditionen und Gebräuche rund um den Martinstag: Was steckt hinter
diesem Gedenktag? Was macht die Attraktion des Heiligen Martin aus?

Bitte beachten Sie:

Melden Sie sich bitte im Pfarramt jeweils 1 Woche vorher an.
Dann wissen wir auch, ob ein gemeinsames Kaffeetrinken möglich ist oder nicht.

Buchempfehlung: Herr der Diebe

Ein Buchrezension eines jüngeren Gemeindemitglieds:

„Herr der Diebe“ von Cornelia Funke

EAN / ISBN-13: 9783791504742

In dem Buch „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke geht es um zwei Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter vor ihrer Tante nach Venedig fliehen.

Kurze Inhaltsangabe

Dort treffen sie auf weitere Waisenkinder und schließen sich ihrer Bande, die von einem Jungen, der sich selbst „Herr der Diebe“ nennt gegründet wurde.

Als die Kinder einen Auftrag von einem Mann namens Conte erhalten verändert sich ihr Leben im Sternenversteck schlagartig.

Persönliche Meinung

Der Schreibstil von Cornelia Funke lässt einen das Gefühl haben mit in der Geschichte drinnen zu stecken.

Bei anderen Büchern läuft die Handlung wie ein Film ab, aber bei „Herr der Diebe“ hat man das Gefühl jeden einzelnen Charakter persönlich zu kennen.

Leider konnte mich dennoch das Ende dieses Romans nicht überzeugen.

Im Gegensatz zum Rest der Geschichte ist es sehr unrealistisch und abstrakt

Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der mit ein paar wunderbaren Kindern durch die Straßen Venedigs ziehen und den Alltag vergessen will.

Die Nikodemus-Mitmachschlange

Und hier ist sie – die Schlange – also DIE Schlange, UNSERE Schlange …eine Mitmachschlange.

Eine Idee aus dem Papa-Stammtisch des Kinderhauses.

Wir haben den Anfangsstein – siehe Foto – an der Hecke des Kinderhauses deponiert … erstmal etwas unauffällig, damit das Werk keine neuen Freunde findet.



Stand 30.4. um 20:42:


Jeder kann mitmachen.

Derjenige, der sich denkt es ist nett mal einen Stein anzumalen
Der, der sich denkt „ich mache den schönsten Stein“
Der, der sich denkt, da mache ich einfach mal mit
Die Familie, die sich freut etwas zu tun zu haben
Diejenigen, die auch mal mitmachen wollen bei irgendwas.
Diejenigen, die ihren Enkeln einen Gruß dalassen wollen
Die, die ihren Omas und Opas einen Gruß zukommen lassen wollen
Die, die vorsichtshalber mal etwas zum Muttertag basteln möchten
Die, die einfach Spaß daran haben

Die Aufzählung geht ins Unendliche.

Regeln

Ja, gibt’s – so wie immer.

  • Bitte keine Felsbrocken hinlegen und auch nicht ein Kilo gefärbte Kieselsteine.
  • Die Schlange will liebevoll wachsen, die Mitmacher sollen sich Mühe geben bei der Gestaltung ihres Steines oder ihrer Steine.
  • Sie muss auch nicht lang werden, sie kann auch fett werden, so dass man Steine nebeneinander legen kann – aber dann bitte vom Kopf weg nach hinten und nicht zwischendrin.
  • Und wir hoffen, dass niemand die Schlange kaputt macht.

Oster-Special-Impro von Enrique Gulin

…seit ein paar Jahren immer ein Bestandteil des Osternachtgottesdienstes in der Nikodemuskirche gewesen – dieses Jahr leider wegen den Beschränkungen nicht möglich – deswegen eine kleine Oster-Special-Impro

Kirche und Diakonie warnen vor Zunahme häuslicher Gewalt durch Corona-Krise

Kirchliche Familien- und Frauenarbeit sowie die bayerische Diakonie befürchten ein Ansteigen der häuslichen Gewalt durch das Kontaktverbot während der Corona-Krise.

Die Auswirkungen von Isolation, die Minimierung sozialer Kontakte, finanzielle Sorgen und Existenzängste lassen eine Zunahme der Gewalt befürchten.
„Die Menschen befinden sich im Moment in existenziellen Nöten, sie haben Angst um ihre Gesundheit und ihren Job. Homeoffice und Kinderbetreuung kommen als Herausforderung dazu, belasten Familien und verursachen zudem Stress“, so Christine Falk aus dem forum familie im Amt für Gemeindedienst in Nürnberg. „Viele kommen an ihre Grenze, das kann Aggression fördern und auch zu häuslicher Gewalt führen“.

Berichte aus den EU-Mitgliedsstaaten und Rückmeldungen aus den Frauenhäusern ließen darauf schließen, dass Kinder und Frauen derzeit in ihrem Zuhause einem höheren Gewaltrisiko ausgesetzt sind als vor dem Ausbruch der Pandemie. „In Frankreich sind die polizeilichen Einsätze im Bereich häuslicher Gewalt in der ersten Woche nach der Ausgangssperre in die Höhe geschnellt und auf über 30 Prozent angestiegen“, so Dr. Andrea König aus dem forum frauen im Amt für Gemeindedienst. „Das lässt Schlimmes befürchten, denn wir wissen, dass schon vor Corona die Zahlen hoch waren. Nach sogenannte Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal im Leben von Gewalt betroffen. Statistisch gesehen sind das mehr als 12 Millionen Frauen.“
Im Amt für Gemeindedienst wurde eine Zusammenstellung von Hilfsnotrufnummern erstellt. Neben bundesweiten Nummern sind auch bayernweite, regionale und kirchliche Hilfenummern gelistet. Der Flyer kann über die Homepage des Amtes für Gemeindedienst abgerufen und sollte breit verteilt werden, etwa in den geöffneten Kirchen, in Supermärkten, Bäckereien oder Apotheken.
Angesichts einer möglichen Verlängerung der Ausgangssperre sollte über weitere Maßnahmen nachgedacht werden, so König. Frauenhäuser und Beratungsstellung bräuchten Unterstützung. Auch Hilfetelefone reichten möglicherweise nicht aus. „Telefonieren kann im Haus bei Bedrohung zu einem Problem werden“, so König. „Frankreich bietet daher nun eine Direkthilfe in Apotheken an. Wer nach einer Maske Nummer 19 fragt, für den wird die Polizei gerufen. Das wäre eine Maßnahme, die auch hierzulande denkbar wäre.“

Auch die Diakonie Bayern sieht die derzeitige Situation als große Herausforderung in Bezug auf die Thematik häusliche Gewalt. Gemeinsam mit der Freien Wohlfahrtspflege Bayern – Fachbereich Frauen und der Koordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt wird deshalb gerade ein erstes Lagebild der aktuellen Situation in den Frauenhäusern und bei Notrufen/Fachberatungsstellen für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen in Bayern erfasst, um daraus resultierende Bedarfe zu ermitteln und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.Kirchliche Familien- und Frauenarbeit sowie die bayerische Diakonie befürchten ein Ansteigen der häuslichen Gewalt durch das Kontaktverbot während der Corona-Krise. Die Auswirkungen von Isolation, die Minimierung sozialer Kontakte, finanzielle Sorgen und Existenzängste lassen eine Zunahme der Gewalt befürchten.
„Die Menschen befinden sich im Moment in existenziellen Nöten, sie haben Angst um ihre Gesundheit und ihren Job. Homeoffice und Kinderbetreuung kommen als Herausforderung dazu, belasten Familien und verursachen zudem Stress“, so Christine Falk aus dem forum familie im Amt für Gemeindedienst in Nürnberg. „Viele kommen an ihre Grenze, das kann Aggression fördern und auch zu häuslicher Gewalt führen“.
Berichte aus den EU-Mitgliedsstaaten und Rückmeldungen aus den Frauenhäusern ließen darauf schließen, dass Kinder und Frauen derzeit in ihrem Zuhause einem höheren Gewaltrisiko ausgesetzt sind als vor dem Ausbruch der Pandemie. „In Frankreich sind die polizeilichen Einsätze im Bereich häuslicher Gewalt in der ersten Woche nach der Ausgangssperre in die Höhe geschnellt und auf über 30 Prozent angestiegen“, so Dr. Andrea König aus dem forum frauen im Amt für Gemeindedienst. „Das lässt Schlimmes befürchten, denn wir wissen, dass schon vor Corona die Zahlen hoch waren. Nach sogenannte Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal im Leben von Gewalt betroffen. Statistisch gesehen sind das mehr als 12 Millionen Frauen.“
Im Amt für Gemeindedienst wurde eine Zusammenstellung von Hilfsnotrufnummern erstellt. Neben bundesweiten Nummern sind auch bayernweite, regionale und kirchliche Hilfenummern gelistet. Der Flyer kann über die Homepage des Amtes für Gemeindedienst abgerufen und sollte breit verteilt werden, etwa in den geöffneten Kirchen, in Supermärkten, Bäckereien oder Apotheken.
Angesichts einer möglichen Verlängerung der Ausgangssperre sollte über weitere Maßnahmen nachgedacht werden, so König. Frauenhäuser und Beratungsstellung bräuchten Unterstützung. Auch Hilfetelefone reichten möglicherweise nicht aus. „Telefonieren kann im Haus bei Bedrohung zu einem Problem werden“, so König. „Frankreich bietet daher nun eine Direkthilfe in Apotheken an. Wer nach einer Maske Nummer 19 fragt, für den wird die Polizei gerufen. Das wäre eine Maßnahme, die auch hierzulande denkbar wäre.“
Auch die Diakonie Bayern sieht die derzeitige Situation als große Herausforderung in Bezug auf die Thematik häusliche Gewalt. Gemeinsam mit der Freien Wohlfahrtspflege Bayern – Fachbereich Frauen und der Koordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt wird deshalb gerade ein erstes Lagebild der aktuellen Situation in den Frauenhäusern und bei Notrufen/Fachberatungsstellen für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen in Bayern erfasst, um daraus resultierende Bedarfe zu ermitteln und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Quelle: Pressemitteilung der ELKB vom 3.April 2020 (Download als PDF)

PDF-Flyer mit Notrufnummern