Open Air Kino Nr. 2

Herzliche Einladung zum zweiten Openair Sommerkino in Reichelsdorf.  Die Veranstaltung ist eine Kooperation Jugenden aus Niko und Reichelsdorf.

Der Eintritt ist frei, Getränke können erworben werden.

Es wird der Film 25 km/h zu sehen sein.

Bitte meldet euch im Vorfeld bei Anja Fuchs (anja.fuchs@elkb.de) an.

Wir freuen uns auf euch!

Download: Flyer #2

Rückblick: Jugendkino im Schatten der Kirche

Ein lauer Sommerabend, Kerzen, Lichterschläuche, Essen und Getränke sowie die Musik der Beatles und eine Leinwand an der Stelle, wo sich sonst die Kirchentür befindet…

Das alles gab es beim ersten Open Air Sommerkino in der Region West, das am 15. August auf dem Reichelsdorfer Kirchplatz stattfand. Durch die große Fläche des Kirchhofes konnten auch die vorgeschriebenen Abstände problemlos eingehalten werden und einem schönen Abend stand nichts im Weg.

Nachdem die Sonne langsam hinter dem Gemeindehaus untergegangen war begrüßte Pfarrerin Anja Fuchs die anwesenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer kurzen stimmungsvollen Andacht.

Pünktlich nach dem neun-Uhr-Läuten wurde dann das Geheimnis um den Film gelüftet. „Yesterday“, ein brandaktueller Film, der auf eine skurril lustige Variante die Songs der Beatles aufgreift, wurde gezeigt.

Der Abend stieß unter den Anwesenden durchweg auf positive Resonanz, weswegen wir uns entschieden haben, im September die Aktion zu wiederholen. 

 

Du hast es leider verpasst? Kein Problem: Es gibt zweites Open Air Kino. Schau mal hier!

Posaunenchor im Blumenhof Reichel

Vergangenen Mittwoch hat eine Delegation unseres Posaunenchors bei der Senioren Andacht im Blumenhof gespielt. 35 Besucher, und damit mehr als das Doppelte, lockte die Andacht bei schönstem Wetter in den Blumenhof.

Vielen Dank an den Posaunenchor, so wie das Seniorenteam unter der Leitung von Pfarrerin Kaplick.

„Coronauftritt“ unseres Posaunenchors

Vermittelt durch Pfr. Langmann haben wir am Sonntag vor Pfingsten bei den Senioren unseres Stadtteils gespielt. Mit notwendigem Abstand und im Freien waren es überwiegend die Mitglieder des Posaunenchores, die in einer Familie leben, die sogenannte „Coronabesetzung“ unserer ansonsten 15-köpfigen Mannschaft.

Unter der fröhlichen Begleitung von Pfrin Mayer-Thormaehlen haben wir in St. Elisabeth in der Nähe des REZ und in der Seniorenresidenz am Faberpark an vier unterschiedlichen Stellen bei Sonnenschein wohlvertraute Choräle, bekannte Volkslieder und schwungvolle Spirituals gespielt.

Der zum Teil hochbetagten Zuhörerschaft und uns Bläsern hat der musikalische Gruß sehr gut gefallen, so dass wir uns schnell einig waren, das Ganze bald zu wiederholen – muss ja hoffentlich nicht für immer nur in der „Coronabesetzung“ sein, auch andere Mitglieder unseres Posaunenchores sind nämlich gerne dazu bereit.…

C. Stocker für den PC Nikodemus

neue Musik vom Posaunenchor

Der Posaunenchor der Nikodemuskirche mit Instrumenten hinter dem Altar

In dieser für uns alle so ungewöhnlichen Zeit haben wir Bläser versucht, trotz räumlicher Trennung miteinander in Verbindung zu bleiben, da u.a. gemeinsame Proben leider noch nicht möglich sind. So haben wir in den vergangenen Wochen 3 weitere Stücke eingespielt, die unser Trompeter Dr. Stephan Rother zu den nun vorliegenden Videos arrangiert hat. Das Besondere dieses Mal ist unser „special guest“ Florian Bergthold. Vielen Dank nochmals auch an dieser Stelle, dass er so schwungvoll mit seinem Schlagzeug eingestiegen ist.

Mit guten Wünschen und lieben Grüßen,

der Posaunenchor Nikodemus

Dieses Mal ist es nicht nur ein Video, sondern gleich drei. Wir wünschen viel Spaß beim anschauen!

 

Filmtipp: Das Leben des Brian

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Das Leben des Brian

Jedermanns Sache wird es nicht sein – wir sind hier auf einer kirchlichen Seite, englischen Humor versteht nicht jeder, aber dennoch:
Ein absoluter Klassiker aus der Monty Python Zeit ist seit einigen Wochen auf youtube offenbar erlaubt und kostenfrei freigeschaltet.

 

Bei allem bitterem Humor hat der Film sogar einen gewissen Tiefsinn.
Um diese Zeit herum wurde auf den Messias tatsächlich gewartet – also nicht, dass er in 500 Jahren kommt, sondern „jetzt“.
Insofern hat der Job als Prediger mit neuen Ideen damals tatsächlich geboomt.

Man muss ja nicht den ganzen Film gut finden, bis auf den Lateinunterricht vielleicht, die damalige Gleichstellung von Männern und Frauen, die ganz wichtige Bedeutung der Volksfront von Judäa (oder war es die Judäische Volksfront), den freundlichen Hinweis „jeder nur ein Kreuz bitte“ … und und und … die Sprüche darin sind Klassiker.

Wundervoll ist das Lied am Ende – und das ist aus tiefster Seele gesprochen – gerade heutzutage!
Untertitel sind sichtbar, vielleicht pfeift der Eine oder Andere den Song mit.

„Always look on the bright side of life“

Und wenn wir ganz ganz viel Glück haben, dann singt uns die Band Barfuss (wenn es denn erlaubt ist den Song zu spielen) in der Nikodemuskirche bei einem gemeinsamen Gottesdienst den Song live vor.
…in vielen Wochen, damit uns allen nichts passiert.

Filmtipp: Ghandi

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„Ghandi“ – einer der ganz ganz großen Filme!

Ein kleiner Anwalt aus Indien schafft es die Welt zu bewegen – ich geben den (geschichtlich bekannten) Spoiler, dass er am Ende erschossen wird.

Der Film stammt zwar aus dem Jahr 1983, doch ist in seinen Aussagen heute immer noch gültig.

Für das relativ wenige Geld, was er bei den einschlägigen Anbietern kostet bekommt man immerhin drei Stunden Unterhaltung für einen Film, der (wenn ich das richtig gezählt habe) immerhin 8 Oscars eingeheimst hat.

Wichtige Tipps gegen den Lagerkoller

Aktuell ist Corona das Thema NR. 1 in unserer Welt. Die Medien sind voll davon und ein großer Teil unserer Gespräche dreht sich darum. Wir erleben Unsicherheit und wissen sehr oft nicht, wie wir die vielen Informationen einordnen sollen. Wenn wir, als Erwachsene, das schon nicht wissen, wie muss es dann erst den Kindern gehen. Auch sie hören unsere Gespräche, sie spüren die Unsicherheit und können die Situation noch schlechter einschätzen. Sie machen sich Sorgen um ihre Großeltern und sind in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Freunde können sie nicht mehr treffen und zuhause ist der gewohnte Ablauf, der ihnen Sicherheit gegeben hat, plötzlich auch ganz anders. Und die Aufgaben der Schule stehen wie ein großer Berg vor den Kindern. Oder sie sind unterfordert und langweilen sich. So unterschiedlich Kinder sind, so unterschiedlich gehen sie mit dieser neuen Situation um. Wir möchten Ihnen hier Tipps geben, wie Sie Ihren Kindern helfen können, gut durch diese Krise zu kommen.

  • Schaffen Sie Gelegenheiten mit Ihrem Kind über seine Gefühle zu reden.
    Das kann bei einer gemeinsamen Mahlzeit sein, abends beim zu Bett gehen oder bei einem gemeinsamen Spaziergang. Fragen Sie: Wie geht’s dir heute? Was ist für dich schwer? Was gefällt dir? Vielleicht kann die ganze Familie daraus ein Abendritual machen, bei dem der vergangene Tag reflektiert wird. Lassen Sie die Ängste zu und zeigen Sie Verständnis. Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind nicht darüber reden will. Gerade ein Ritual, bei dem die ganze Familie mitmacht, kann helfen sich irgendwann doch zu öffnen. Für die, die sich schwer tun über ihre Gefühle zu reden, hilft vielleicht auch eine Pinnwand, auf der man schreiben kann, wie es einem geht. Als Christen wissen wir, dass wir unsere Sorgen zu Gott bringen dürfen. Beten Sie zusammen für Menschen, die Ihnen am Herzen liegen.

    • Idee einer Mama: Wir schreiben jeder Abend eine Sache auf, für die wir dankbar sind. Am Ende der Woche sucht jeder eine Sache davon aus, die ihm, ihr am wichtigsten ist und dann hängen wir diese in der Wohnung z.B. an einer Schnur auf. Unsere Kleine darf Zettel schneiden, weil sie es noch nicht versteht.
    • Idee von Kirche kunterbunt: Ein abendliches Ritual für die Familie – das Hoffnungsfenster!
      Gestaltet am späten Nachmittag mit Fensterfarben ein fröhliches Fenster und stellt eine Kerze am Fenster auf. Wenn es dämmert, versammelt ihr euch alle am Hoffnungsfenster, zündet die Kerze an und sprecht gemeinsam ein Gebet, z.B. Guter Gott, du bist unsere Hoffnung. Du bis jetzt hier bei uns und auch bei unseren Freundinnen und Freunden und unserer Familie in ihren Häusern heute. Besondern erinnern wir uns daran, dass du auch bei … (hier Namen von Freuden und Familie einfügen) bist. Danke, Jesus, du Licht für die Welt. Amen.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind Informationen zu hinterfragen.
    Aktuell werden so viele Halbwahrheiten weitergegeben und je länger sie unterwegs sind, um so wahrer erscheinen sie.
  • Geben Sie dem Tag eine Struktur
    Strukturen bieten Halt. Erarbeiten Sie mit den Kindern zusammen einen Tagesablauf. Gemeinsame Mahlzeiten, Zeiten für die Schulaufgaben, Spaziergänge, Bildschirmzeiten. Das heißt nicht, dass jede Stunde durchgeplant werden muss. Zwischendrin muss auch Zeit zum Selbergestalten und allein sein bleiben. Übrigens: Langeweile ist nicht schädlich. Kinder dürfen sich auch mal langweilen, weil sie in dieser Zeit ihre eigene Kreativität entdecken können. Vom Alter abhängig können Kinder auch Aufgaben im Haus übernehmen. Sie erleben dabei: wir halten zusammen und schaffen gemeinsam was. Und nach getaner Arbeit das Loben nicht vergessen.
  • Bewegung an der frischen Luft
    Glücklicherweise ist es nicht verboten, das Haus zu verlassen, wenn man auf die gebotenen Sicherheitsregeln achten muss (Abstand und nur Personen aus dem eigenen Haushalt gemeinsam). Wer keinen Garten hat, kann einen Spaziergang im Wald machen.
  • Gemeinsam was Schönes machen
    Jedes Familienmitglied darf sich eine gemeinsame Aktion wünschen. Das kann ein schöner Film (s. Filmtipps 1, 2, 3) sein, den man zusammen anschaut (vielleicht sogar mit Popcorn oder Chips) oder ein Spiel. Oder wie wäre es sich gegenseitig ein Buch vorzulesen? Was Leckeres kochen oder backen. Vielleicht fällt Ihnen etwas ein, wie Sie anderen Menschen eine Freude bereiten können (jemanden einen Brief schreiben).
  • Mit Humor geht alles leichter
    Verlieren Sie Ihren Humor nicht und sehen Sie nicht alles zu eng. Ihr Kind wird sich nach Corona nicht daran erinnern, ob es alle Schulaufgaben geschafft hat, sondern, wie es sich in dieser Zeit gefühlt hat.

Filmtipp: Mamma Mia

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„Mamma Mia“ – Der Abba Spielfilm.

Die Songs kann man der Reihe nach bei youtube ansehen, doch das ersetzt nicht das Filmerlebnis, da nur die Gespräche zwischendrin den Film ausmachen.

Romantik, gute Musik, fast schon eine Geschichte einer Patchworkfamilie „andersrum“ – und letztlich noch ein Happy End.

Der Film hat aus meiner Sicht ganz verschiedene Ebenen, die man für sich entdecken kann, wenn man das will – von ganz flach bis ganz tief kann man alles hinein interpretieren wenn man möchte.

Muss man aber nicht.

Wenn die Abende jetzt länger werden und man hat die Technik:

Beamer im Garten aufbauen und zusammen ansehen – also mit der Hausgemeinschaft natürlich.

Wenn Balkons in der Nähe sind und es niemanden stört und alle auch zu Hause bleiben können … warum nicht andere teilhaben lassen.

Filmtipps für die ganze Familie

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Folgende Filme empfehle ich gerne für die Familie – insbesondere für die Jugendlichen so ab 12 – 14:

    • Die Säulen der Erde
    • Die Päpstin
    • Luther

 

Die Saga „Die Säulen der Erde“ ist ein Mehrteiler, der den Weg eines jungen Mannes zeigt, welcher im Mittelalter aus seinem Heim ausbricht und lernt Kirchen zu bauen.

Persönliche Schicksale vermischen sich mit interessanten historischen Fakten und sogar teilweise mit Lehrwissen über Romanik, Gotik und den Baustil über die Jahrzehnte hinweg.

Parallele zu heute: Die Menschen waren entschleunigt – doch Intrigen gab es damals wie heute.

 

Die Päpstin“ – gab es sie wirklich oder gab es sie nicht – hätte es sie gegeben und hätte die Kirche damals ihr Konzept durchgezogen … wer weiß, was heute mit der evangelischen Kirche wäre.

Jedenfalls eine interessante Überlegung.

 

Luther“ – für mich ein „must have“ Film.

Eine tolle Verfilmung. Ob das nun alles so war wie es gezeigt wird sei dahingestellt.

In der Reihe der von mir empfohlenen Abendunterhaltung „passt“ er jedenfalls.

Wer Mittelalter, etwas Fantasy und geschichtliche Filme nicht mag, für den ist das natürlich nichts.

Ich selber habe die Filme jeweils mehrfach gesehen und sie haben mir großes Vergnügen bereitet.